Blog VEDETTE EN SELLE et blog de l’ambassadeur VILLE EN SELLE


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Juttas Stadtradeln 2020 in Hohen Neuendorf

Image Ecrit le 07.08.2020 de Jutta Makowski
Equipe: ADFC OG Hohen Neuendorf
Municipalité: Hohen Neuendorf

Für meine dritte Teilnahme am Stadtradeln habe ich mich als Stadtradeln Star registrieren lassen, weil ich die Herausforderung annehmen möchte, in den drei Wochen wirklich kein Auto zu besteigen. Ich glaube nicht, dass dieses mir sehr schwer fallen wird, da ich gerne radfahre und der Meinung bin, dass viele Menschen eigentlich auf viele Autofahrten verzichten könnten. Mal schauen, wie es mir in den drei Wochen so geht.

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Jetzt geht‘s loooohos!

Image Ecrit le 07.08.2020 de Martje Salje
Equipe: FBM audio
Municipalité: Münster

Mittendrin statt nur dabei! Jetzt gilt es. Jeder Kilometer zählt. Ich habe die App dabei, die hoffentlich zuverlässig mitzählt, wenn ich mich radelnderweise durchs Münsterland bewege. Wie ich die 300 Stufen bis ins Büro auf St. Lamberti mit der Leeze überwinde, hat mir noch niemand beantworten können, also bleibt das vorerst der fast einzige Weg, den ich ohne Fahrrad zurücklege. Ansonsten:
Für verschiedene Anlässe unterschiedliche Fahrräder. Das hat sich wirklich bewährt! Am Wochenende warten zum Beispiel Auftritte in Sendenhorst in meiner anderen Eigenschaft als Künstlerin. Und diesen Weg lege ich mit der Schummel-Leeze zurück. Das Pedelec hört auf den Namen „Kathi“ und freut sich schon. Ich werde dann bei Gelegenheit berichten!
Soll ja ein bisschen warm werden.
Im Stadtverkehr hab ich‘s bisher nie gebraucht, aber auf dieser längeren Strecke besorge ich mir lieber noch so einen stylisches Getränkehalter für meine stylische Flasche!
Bei Hitze ist mein Tipp: Einfach etwas eher losfahren, gaaaanz langsam, keine hektischen Bewegungen, jeden Fetzen Fahrtwind genießen und bei Ankunft feiern lassen für die Sportlichkeit - und natürlich die Kilometer für‘s Stadtradeln-Konto eintragen!
In diesem Sinne: Munter bleiben!
Eure Martje

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Das Lastenfahrrad - ein Experiment

Image Ecrit le 05.08.2020 de Dr. Claudia Kolb
Equipe: Stadtverwaltung auf dem Rad
Municipalité: Weimar

Wow- da geht viel hinein! Das ist mein erster Gedanke, als ich am Dienstag zum ersten Mal ein Lastenfahrrad ausprobiere.
Ich pedaliere doch recht vorsichtig und wackelig über das Weimarer Kopfsteinplaster nach Hause. Vielleicht ist das meiner kleinen Statur geschuldet, dass ich mich dem Lastenrad nicht sofort gewachsen fühle. Mein Sohn, der das Rad zu Hause gleich ausprobiert, geht jedenfalls viel souveräner damit um.
Für meine Einkaufsfahrten zum Supermarkt bleibe ich wohl auch künftig bei meinem Trekkingbike mit Gepäcktaschen und/oder Korb. Ich finde es aber super, dass immer mehr hiesige Gewerbetreibende mit Lastenrädern ihre Kunden beliefern. Eine schnelle und umweltschonende Alternative zum Lieferfahrzeug!

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Der Picknick-Rucksack in Hetschburg

Image Ecrit le 02.08.2020 de Dr. Claudia Kolb
Equipe: Stadtverwaltung auf dem Rad
Municipalité: Weimar

Wochenendausflüge starte ich bisher oft mit dem Auto.
Doch das ist ja tabu. Ich fühle mich in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt - da bin ich ehrlich.
Um die Sache nicht zu kompliziert zu machen, entscheiden wir uns für eine Radtour nach Hetschburg. Das dortige Gasthaus bietet vorbereitete Picknick-Körbe an: Tolle Idee!
Als wir ankommen und den schweren Korb abholen, sagt uns der Wirt, dass er selbsverständlich auch Picknick-Rucksäcke packt fürs Mitnehmen beim Radeln - echt klasse! Das probieren wir dann das nächste Mal aus.

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Fahrradpflege - mit Cola gegen Rost

Image Ecrit le 02.08.2020 de Dr. Claudia Kolb
Equipe: Stadtverwaltung auf dem Rad
Municipalité: Weimar

Das Radfahren über die Woche macht Lust auf mehr...
Ich habe am Samstag mein altes Rennrad aus Studienzeiten aus dem Keller geholt. Leider hat sich der Rost an vielen Stellen ausgebreitet. Den bekommt man mit Cola weg, sagt mein Sohn. Das wisse doch jeder. Okay. Also bei den Pedalhaken hat es jedenfalls funktioniert!

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Ein weiter Weg

Image Ecrit le 01.08.2020 de Jens Loës
Equipe: Team Rundschau
Municipalité: Rotenburg Wümme

Die drei Wochen Stadtradeln sind nu um, drei Arbeitswochen wie fast alle anderen auch. Lediglich einmal musste ich einen Plan kurz abändern und mit dem Zug nach Bremen fahren, da ein Mitfahren im Auto nicht möglich war. Darüber hinaus haben wir in der Familie ein paar extra Radtouren gemacht, damit die Jüngste auch auf ihre Kilometer kam. Was aber ist - viel entscheidender - das Fazit nach meinem zweiten Durchlauf als Stadtradelstar:
Der Weg ist noch weit. Solange noch Radfahrer, die entsprechend den geltenden Regelungen in der Goethestraße auf der Straße fahren, von wildgewordenen und vermutlich kognitiv suboptimal versierten Senioren das Angebot bekommen, beim nächsten Mal "eins auf die Nuss" zu bekommen, solange kann man keineswegs davon reden einer Verkehrswende auch nur näher gekommen zu sein. Solange der Ausbau und die Instandhaltung der Straße allerorts den Vorang gegenüber den Rad- und Fußwegen hat, solange ist die Teilnahme am Stadradeln nur mehr ein Feigenblatt. Vielleicht sollte man sich im Rat einmal Gedanken darüber machen und ehrlich sagen, ob einem die Verkehrswende wichtig ist oder nicht, bevor das eigentlich sinnvolle Event des Stadtradelns nur mehr zu einem Instrument politischer PR verkommt.
Aber genug der harschen Worte, etwas Gutes hat es auch für den Radler persönlich, wenn er oder sie das Automobil durch das Rad ersetzt. Gerade in Zeiten der Pandemie erweist sich das Fahrrad als Infektionsgegner par excellence, verbleiben doch die Aeorosole nicht im engen Käfig des Autos. Zudem steigert der Sauerstoff in der Luft die Hirnaktivität - weiter oben ist dies von dem Lenker eines Kraftfahrzeugs eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden. Und zu guter Letzt hat man nur mit dem Rad die Chance, alleine oder zu mehreren auch in bereits bekannten Gegenden vollkommen neue Wege zu entdecken. Neugier lohnt sich hier immer und das Interesse eingefahrene Spuren zu verlassen und sich auf etwas anderes einzulassen, selbst wenn es auf den ersten Blick keinen Weg nach vorne geben sollte - es findet sich auch im Alltag immer eine Möglichkeit.

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Long Vehicle - oder: warum man niemals etwas wegwerfen sollte.

Image Ecrit le 30.07.2020 de Daniel Kietz
Equipe: RADhaus
Municipalité: Riegel am Kaiserstuhl im Landkreis Emmendingen

Sodele - nun ist es also geschafft. Nachdem sich auch die letzten übersäuerten Muskeln nach Ende des Stadtradelns im Landkreis Emmendingen wieder regeneriert haben, wird es Zeit, im letzten Blog ein Fazit zu ziehen.

Bevor es aber soweit ist, muss ich noch eine Unterstellung entkräften, die mir in den drei Wochen des öfteren begegnet ist: "auf's Auto zu verzichten ist ja einfach, wenn man eine Familie hat, die alles notwendige damit besorgen kann".
Irgendwie stimmt das tatsächlich, beispielsweise der Familienwochengroßeinkauf.
Da ich im Gegensatz zu den Riegeler Radlern bisher nicht mit Kilometern punkten kann und um mir nicht nachsagen lassen zu müssen, dass der Stadtradeln-Erfolg nur ein halber ist, nutze ich den letzten Tag, um mich vom Vorwurf des Transportdelegierens zu befreien.

Ich werde also Einkaufen gehen. Nachdem ich das meiner Familie stolz verkündet habe und nach dem Einkaufszettel verlange, bricht auf einmal emsiges Treiben aus und jedem fällt noch etwas ein, was auf den Zettel muss. "Nimm auch noch bitte die drei Kisten Leergut mit und vergiss nicht, dass die Butter in eine Kühlbox muss" - das wird auf dem Gepäckträger ja wohl keinen Platz haben?!
Da bisher der Blick in die hintersten Winkel der Garage schon mehrfach geholfen hat, fördert er auch diesmal eine Lösung zutage: den alten Kinderanhänger.
Ein 24 Jahre alter Leggero Kombi aus schweizer Präzisionsfertigung mit rosa Seitenwänden und einer mehrfach geflicketen Deichsel.
Dafür hat er eine feste bierkastentaugliche Aluwanne. Ob der noch den neuesten Sicherheitsstandards entspricht ist fraglich, aber es werden ja auch keine Kinder transportiert.

Nachdem ich noch aufgrund des hohen Leergutturms ein Brett als Ladungssicherung installiert habe, geht es dann vorsichtig Richtung Einkaufszentrum. Begleitet werde ich von meiner Tochter, die als unsere Einkaufsexpertin weiß, wo man die Sachen im Laden findet. Dadurch gewinnen wir die Zeit, die wir brauchen werden, um alles zu verstauen.

Obwohl wir ganz schön viel eingekauft haben, lässt sich alles ziemlich problemlos einräumen. Nicht einmal die vorsorglich mitgenommenen Radtaschen werden benötigt und lediglich die Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichtes würde wahrscheinlich bei einer Polizeikontrolle dazu führen, dass das Gespann aus dem Verkehr gezogen würde.

Das Ende vom Lied: der Bericht kann hier so unspektakulär enden wie es die ganze Einkaufsaktion war. Es hat Spaß gemacht und man sieht mal, wie viel mit dem Rad tatsächlich geht.

Somit kommen wir nun zum finalen Fazit, das einem als Stadtradeln-Star quasi mit den Teilnahmeregeln ja auferlegt wird (zumindest wenn man die tolle Radtasche bekommen möchte).

Fazit 1:
Es hat unglaublich Spaß gemacht, vor allem auch deshalb, da die RadlerInnen, die für meine Gemeinde gefahren sind, im Landkreis in allen Kategorien den ersten Platz belegt haben.

Fazit 2:
Anzüge sind definitiv nicht fahrradtauglich. Dies ließe sich aber ändern, wenn es einen findigen Modedesigner gäbe, der einen Anzug erfindet, der
a) eine integrierte Dusche hat
b) über eine Antihaftbeschichtung für Staub verfügt
c) Sitzpolster anstatt Schulterpolster hat.
Zum letzten Punkt sei erwähnt, das es durchaus eine segensreiche Erfindung ist, dass Damen- und Herrensättel bisher noch nicht gegendert worden sind, denn der Damensattel war der einzige Nachteil beim Ebike meiner Frau.

Fazit 3:
Mit einer guten Sekretärin sind Bürgermeisterkalender und Radeln meistens gut vereinbar.
Auszuschließen sind allerdings Termine, die die unter Fazit 2 genannte Kleiderordnung vorsehen.

Fazit 4:
Auch der ÖPNV ist besser als sein Ruf. Deshalb stelle ich meinen BürgerInnen ab August eine Regio-Jahreskarte zur Verfügung, die auf dem Bürgerbüro kostenlos ausgeliehen werden kann.

Fazit 5:
Nächstes Jahr unbedingt wieder.

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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Ecrit le 30.07.2020 de Dr. Claudia Kolb
Equipe: Stadtverwaltung auf dem Rad
Municipalité: Weimar

Die ersten Fahrradtage liegen hinter mir. Sonnenschein und angenehme Temperaturen machen das Radfahren noch schöner. Ich genieße die Touren durch die Stadt!
Allerdings ertappe ich mich auch dabei, wie schnell ich versucht bin, „ins Auto zu springen“. Da hatten sich kurzfristig Freunde zum Besuch angekündigt – also schnell zum Großeinkauf in den Supermarkt! Aber ich bin ja beim Autofasten! Also fuhr dann mein Mann zum Einkaufen. Erst als er schon unterwegs war, wurde mir bewusst, dass der Einkaufsmarkt „um die Ecke“ wahrscheinlich auch die benötigten Lebensmittel bereitgehalten hätte. Und den hätte ich gut mit dem Fahrrad erreichen können!

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Aus is

Ecrit le 28.07.2020 de Theo Grünewald
Equipe: Grüne Radler
Municipalité: Landkreis Aschaffenburg

Drei Wochen, in dem ich mein motorisiertes Fahrrad zum größten Teil eingemottet habe, sind zu Ende.
Auch in einem Auto habe ich schon wieder einmal gesessen. Ich fand die Zeit toll, in der ich mit den anderen Radlern aus dem "Grüne Radler" Team um einen guten Platz im Ranking gekämpft habe. In den drei Wochen habe ich häufig feststellen müssen, dass Fahrradfahren ein echter Trend geworden ist. Sonntags auf dem Kahltalradweg gibt es schon einmal einen Stau, wenn sich entgegenkommende Radfahrer und Fußgänger die Fahrbahn teilen, die Stimmung ist hier aber immer gut, gleich geht´s ja weiter.
Ich bin gespannt, wie sich der Radverkehr in den nächsten Jahren entwickelt. Themen gibt es genug: Gesicherte Abstellmöglichkeiten für hochwertige (E-)Fahrräder sind Mangelware, Auch Hauptradwege wie beispielsweise der Mainradweg sind in einem teilweise erbärmlichen Zustand. Eine Brücke für Radfahrer zwischen Mainaschaff und Stockstadt wird schmerzlich vermisst, manche Radwege enden im Nirgendwo.... und mit Radschnellwegen geht es nur sehr langsam voran. Der Fahrradbeauftragte des Landkreises, so er denn kommt, hat eine Mammutaufgabe vor sich, wenn er dem Radverkehr als Teil der Verkehrswende auf die Sprünge helfen will.
Ich freue mich aufs Stadtradeln 2021 mit hoffenltich noch mehr Beteiligung und Öffentlichkeit.
Jetz geht es erst einmal zur Erholung in einen kurzen Radurlaub an den Bodensee und Oberrhein, so fast ganz ohne Hügel.

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Noch 4 Wochen

Ecrit le 28.07.2020 de Guntram Althoff
Equipe: Green Team
Municipalité: Eltville am Rhein

STADTRADELN 2020

Ich freue mich – ich freue mich sogar riesig auf das Eltviller Stadtradeln 2020 !

Nach der erstmaligen Teilnahme im Vorjahr etabliert sich die Veranstaltung, die den Fokus in Eltville für drei Wochen auf das Radfahren lenkt.

Schon heute fahre ich viel mit dem Fahrrad, drei Wochen Auto-Pause fallen mir daher nicht sehr schwer, zumal ich zukünftig eh ganz ohne eigenes Auto auskommen möchte.

Ich bin auch darauf gespannt, welche Überraschungen in positiver und negativer Hinsicht ich in diesen drei Wochen erleben werde – ich bin gespannt, ob sich auch mein ganz persönlicher Fokus ändern wird, meine Sicht aufs Radfahren, meine Einstellung zu verkehrlichen Fragen …

Ich bin gerne dabei, aber ich glaube, es ist für mich auch wichtig, beim Stadtradeln dabei zu sein. Wir sind in der Verkehrswende und als Mitglied im Stadtparlament stehe ich immer wieder vor Entscheidungen, die das Zusammenspiel der Verkehrsteilnehmer betreffen: aktuelles Beispiel ist die Neugestaltung des Matheus-Müller-Platzes, wo es um ein gutes Miteinander von Autos, Fahrrädern, Fussgängern und ÖPNV geht!

Ob meine Überlegungen und das Versprechen, regelmäßige Berichte einzustellen sowie drei Wochen "kein Auto von innen zu sehen"  ausreichen, um ein Stadtradeln-Star zu sein; es ist nicht meine Wortwahl und es war auch nicht meine Entscheidung. Die Organisatoren haben diesen Begriff vorgegeben und wenn ich sehe, wie viele Menschen das Radfahren intensiver als ich betreiben, wäre schon der Begriff „Sternchen“ bei mir übertrieben.

Sei es drum – ich freue mich auf diese Herausforderung und darauf, ein Teil dieses zweiten Eltviller Stadtradelns zu sein.

Möge es Eltville voranbringen, auf dem Weg zu einer fahrradfreundlichen Stadt mit einer gleichberechtigten Mobilität


Guntram Althoff

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Abschließend

Ecrit le 27.07.2020 de Wolfgang Klinger
Equipe: Museumsteam
Municipalité: Donauwörth

Hallo Stadtradler und alle die mich die letzten 3 Wochen begleitet haben.
Heute Enden für mich drei schöne Wochen ohne Auto von denen ich zwei Wochen quer durch Bayern und Österreich geradelt bin.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken die mir diese Tour ermöglicht haben, angefangen bei allen Campingplatzbetreibern und Übernachtungsstationen die mir Unterkunft gewährten ein Danke an alle Radler die ich auf der Tour zum Fachsimpeln kennenlernen durfte, und vor allem dem Fahrradschrauber aus Leidenschaft Alex, Inhaber von Zweirad Rössner in Flotzheim. Er hat großen Anteil an 1678 Pannenfreien Kilometern an der Dreizehntägigen Runde die absolut Gigantisch war. Das war mit Sicherheit nicht mein letzter Urlaub mit dem Fahrrad. Es ist einfach nur schön wie man auf dem Fahrrad unsere schöne Gegend wahrnimmt und die Natur genießen kann. Vielleicht kann ich den einen oder anderen dazu animieren auch mal Urlaub auf dem Fahrrad zu machen. Ein abschließendes Danke noch an alle die meinen Blog mitverfolgt haben und vielleicht bis nächstes Jahr zum Stadtradeln
Euer Wolfgang Klinger

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Der Bordcomputer

Ecrit le 27.07.2020 de Jens Metzger
Equipe: GWÖ Schwarzwald-Baar-Heuberg
Municipalité: Tuttlingen

Als ich mit Stadtradeln angefangen habe, war ich in den ersten Tagen damit beschäftigt eine passende App zu finden.
Zuerst benutze ich Citizen Bike und kurz danach schon Komoot.
Ich kaufte mir eine Handyhalterung und los ging es mit der Fahrtwegaufzeichnung, der Geschwindigkeitsmessung oder kurz gesagt mit der Effizienzsteigerung.
Jeden Tag wollte ich die Strecke von Tuttlingen nach Rottweil und zurück noch ein bisschen schneller zurücklegen - die Durschnittsgeschwindigkeit noch etwas steigern; den Streckenrekord vom vorherigen Tag überbieten.
Denn schließlich war das die Frage, die mit besonders oft gestellt wurde: „Und wie lange brauchst du für die Strecke von Tuttlingen nach Rottweil?“

Anfang der zweiten Woche fiel mir dann auf, dass ich doch recht viel auf das Handy vor mir schaute und nicht so viel auf die Natur, die vor mir lag.
Meine Bildschirm-Zeit hatte durch Stadtradeln tatsächlich erst zugenommen.
Als ich das realisierte, steckte ich mein Handy dorthin, wo es meines Erachtens sowieso die meiste Zeit liegen sollte - in den Rucksack.
Die Strecke war hinlänglich bekannt, und für die grobe Überprüfung der Zeit reichte auch der Blick auf den Kirchturm.
Und so veränderte sich mein Fahrradfahrverhalten: Weg vom Streckenrekord, hin zum Streckengenuss!

Ich habe in den letzten Tagen gelernt das Fahrradfahren nicht nur als Mobilitätskonzept zu sehen, sondern auch als Genussmittel. Und besonders Spaß macht es zu zweit - denn Genuss macht immer mehr Spaß, wenn man ihn teilen kann.

Also Weg mit dem Bordcomputer.

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Uups, schon rum!

Ecrit le 27.07.2020 de Dirk Schwier
Equipe: Die schnellen Schnellbruck Radler
Municipalité: Kenzingen im Landkreis Emmendingen

Hallo liebe Radler,

3 Wochen nur Rad liegen jetzt hinter mir und ich muss erhlich sagen, schwer viel's mir nicht. Die Entbehrungen hielten sich wirklich in Grenzen ;-)

Das erste Mal wieder im Auto (Zweck: Warentransport) fühlte sich wirklich komisch an muss ich gestehen, aber alles geht wie gesagt auch bei uns der Familie nicht ohne motorisiertes Fahrzeug.

Aber: und das ist mir klarer denn je - muss es denn das Eigene sein? Bei uns "eigentlich" ja, weil wir diverse Geräte, Maschinen und Baumaterial transportieren und Fahrzeuge dafür sich eher nicht im Pool von Carsharinganbietern finden. Im Gespräch mit einem Freund hab ich allerdings mitbekommen, dass man sein eigenes Fahrzeug bei manchen Anbietern in den Pool einstellen kann und das würde ich sofort tun.

Denn mein Auto steht mittlerweile 90% der Zeit einfach im Hof, braucht Platz und kostet trotzdem Geld. Braucht's das? Eigentlich eben nur in 10% der Fälle.
Da hoffe ich tatsächlich, dass wir bald über alternative Mobilitätskonzepte hier für uns in eher ländlicher Umgebung reden können.

Ansonsten gibt's bei der Radweginfrastruktur richtig viel zu tun und ich hoffe dass wir auch darüber reden werden.

Eine tolle Leistung hat unser Team hingelegt - ein respektabler 2. Platz in der Kommune kann sich sehen lassen, allerdings war ich nicht der Quotenbringer, das waren die Families mit Kids, die zur Schule fahren. Alle Achtung!

So, und bis zum nächsten Jahr!

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Nass werden

Image Ecrit le 27.07.2020 de Jens Metzger
Equipe: GWÖ Schwarzwald-Baar-Heuberg
Municipalité: Tuttlingen

Ich hatte damit gerechnet, dass ich in den drei Wochen Stadtradeln mal nass werde.
Und so kam es dann auch in der letzten Woche. Sowohl am Donnerstag als auch am Freitag erwartete mich ab Spaichingen der Regen.
Natürlich ist man da erstmal nicht begeistert.
Insbesondere die Zeit des Nasswerdens ist erstmal etwas unangenehm.
Ist man aber durchnässt, so gewöhnt sich der Körper dann erstaunlich schnell an die neue Umgebungstemperatur.
Zufälligerweise hab ich kurze Zeit davor einen Spruch gelesen, der da gut passt.
Er lautete ungefähr so: Manche werden bei Regen einfach nur nass, andere duschen unter den Wolken.
Und mit diesem Spruch im Kopf fühlte sich das Ganze schon ganz anders an.

Bei der Arbeit angekommen, tauschte ich dann schnell die Klamotten, trank einen Kaffee und machte mich wolkengeduscht ans Tageswerk.

Probiert es aus! Es ist gar nicht so schlimm ;)

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Viel gefahren und viel erlebt...

Ecrit le 26.07.2020 de Aaron Baufeld
Equipe: volldAMF
Municipalité: Fellbach

...in den 3 Wochen ohne Auto.
Die Zeit als Stadtradelstar war voller Erlebnisse, positive wie negative, hat sich für mich aber definitiv gelohnt.
In den unzähligen Stunden, die ich während den über 1000 Radkilometern auf dem Fahrrad saß, habe ich einige gefährliche Situationen erlebt und bin froh, dass nix passiert ist. So manch einer würde jetzt bestimmt sagen, dass das Risiko als Radfahrer doch viel zu hoch ist, und man deshalb lieber Auto fährt.
Das kann aber nicht die Lösung sein. Wer mehr Fahrrad fährt lernt es auch mit vielen Situationen viel besser umzugehen und gelassener zu reagieren. Deshalb einfach mal klein anfangen und dann immer mehr an das Fahrrad gewöhnen.
Außerdem war das Ziel ja auch, das Auto einfach mal 3 Wochen stehen zu lassen. Hätte ich in diesem Zeitraum nur die Fahrten, die ich sonst mit dem Auto mache, durch das Rad ersetzt, dann wäre es gut machbar gewesen. Der Ehrgeiz, in diesem Zeitraum möglichst viel Kilometer auf dem Rad zu sitzen, hat die die Zeit auch anstrengend werden lassen. Dennoch hatte ich sehr viel Spaß und habe viel neues entdeckt und einfach die Natur genießen können. Und auf sein Umfeld hat man einen gewissen Einfluss, wenn man sagt, dass man mit dem Fahrrad kommt, weil man gerade nicht mit dem Auto fahren darf. Man bekommt neben mut machenden Worten durchaus auch Unterstützung :-)

Bei mir hat der Zeitraum auf jeden Fall einige Gedanken losgetreten und ich will versuchen in Zukunft noch öfters auf das Auto zu verzichten.
Hierzu werde ich nach einem Fahrradanhänger schauen um auch mal größere Besorgungen mit dem Fahrrad machen zu können.
Ich muss jedoch auch gestehen, dass ich aktuell auf den Komfort des eigenen Autos noch nicht dauerhaft verzichten möchte. Es gibt doch einige Termine, die mit dem Auto deutlich einfacher zu managen sind - eine Hochzeit zum Beispiel.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Zeit als Stadtradelstar sehr viel Spaß gemacht hat und ich schon am Überlegen bin wann der nächste Zeitraum sein wird, in dem ich mal wieder auf das Auto verzichten möchte.
Außerdem werde ich weiterhin mein Umfeld motivieren im täglichen Leben das Fahrrad als Verkehrsmittel zu wählen. Es bringt einfach so viele Vorteile mit sich ;-)

Um noch mehr Personen von Autofahrern zu Radfahrern zu machen, wünsche ich mir jedoch auch von den Kommunen mehr aktive Arbeit. Der Radfahrer will sich bewegen und nicht an Ampeln stehen um Straßen überqueren zu müssen. Da findet er dann andere Wege die Ampeln zu umgehen. Und genau dieses Konfliktpotenzial mit Autofahrern muss nicht sein. Schafft durch sinnvolle Routenführungen attraktive Radwege. Diese werden dann auch genutzt und verhelfen so auch dazu die ewigen Autoschlangen aus Innenstädten rauszubekommen und das Parkplatzproblem kleiner werden zu lassen.


Vielen Dank an alle, die mich in dieser Zeit unterstützt haben oder mal mit mir geradelt sind.
Ich wünsche allen Radlern weiterhin allzeit gute Fahrt und immer genug Luft im Reifen.
Gerne tausche ich mich auch in der Zukunft mit Radelnden, Autofahrern, Planern, etc.... aus um das Miteinander auf deutschen Verkehrswegen zu fördern.

Viele Grüße
euer Aaron Baufeld

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Drei Wochen ohne Auto

Image Ecrit le 26.07.2020 de Katja Rommelspacher
Equipe: Gemeinderat Tuttlingen
Municipalité: Tuttlingen

Viel Spaß hat’s gemacht, war einfacher als gedacht und vor allem, viele schöne Momente in der Natur hat es gegeben.
So viel Zeit draußen und in Bewegung bin ich sonst eigentlich nie und es tut nicht nur gut, sondern macht auch einfach mehr Spaß als mit dem Auto. In Radelgeschwindigkeit lässt sich einerseits ja auch in überschaubarer Zeit von einem Ort zum anderen kommen und andererseits nimmt man viel mehr Details der Umgebung wahr. So viele Tiere am Wegrand habe ich sonst nie gesehen und besonders eindrücklich sind einfach die Gerüche, insbesondere der reifen, goldgelben Getreidefelder, einfach zu schön.
Natürlich gibt es nicht nur schöne Gerüche, beispielsweise im Straßenverkehr.....
Als Radlerin gibt es natürlich auch immer wieder unschöne Situationen, insbesondere, wenn es Engpässe im Straßenverkehr gibt. Es ergeben sich gefährliche Situationen, weil beispielsweise ein Radweg plötzlich endet, sich Fußgänger und Fahrradfahrer einen Weg teilen müssen, die Verkehrsführung uneindeutig ist, Situationen unübersichtlich sind und viel zu häufig ist die Verkehrsführung auf einen reibungslosen Ablauf des Autoverkehrs ausgerichtet und Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen müssen sich dem anpassen. Da gibt es noch viel zu tun, bis alle Verkehrsteilnehmer*innen gleichberechtigt sein werden.
Gut, wenn wir dem Stück für Stück näher kommen und das Stadtradeln hilft, das mehr ins Bewusstsein aller zu rücken.
In diesem Sinne, packen wir es an und bis zum nächsten Jahr

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Das letzte Wort...

Ecrit le 26.07.2020 de Ralph Kindermann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

...von mir gilt meinem Arbeits- und Radelteam-Kollegen Matthias Herrmann.
Er setzte den Impuls tatsächlich als Stadtradeln Star teilzunehmen.
Wir waren die ein und andere Tour zusammen unterwegs und
hatten dabei mehr als genug Gesprächsthemen (nicht nur übers Radfahren).

Danke für die kurzweilige Zeit und die Motivation.

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Fahrrad only für 3 Wochen - Rückblick

Ecrit le 26.07.2020 de Ralph Kindermann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

für die Stadtradel-Zeit war es bis auf die eine bereits beschriebene Ausnahme kein Problem sämtliche Strecken mit dem Rad zu erledigen.

Der alltägliche Arbeitsweg ist für mich Routine, auch außerhalb der Stadtradeln-Zeit.

Die Wochenenden ergaben sich so, dass wir entweder als Familie ohne Auto unterwegs waren oder ich dann parallel das Rad nutzte. Das hat für die Zeit zufällig so gepasst.
Es wird allerdings so sein, dass ich am Wochenende am ehesten das Rad stehen lassen werde, wenn wir Familie/Freunde treffen wollen, die auch etwas weiter weg wohnen.
Klar lassen sich auch hier Varianten überlegen per Rad, mit Übernachtung, usw. - vor allem jetzt im Sommer bei gutem Wetter.
Realistisch übers Jahr gesehen erscheint es jedoch einfacher, bequemer oder praktikabler hierfür auch mal ein Auto zu nutzen.

Einkäufe - auch Wocheneinkäufe - lassen sich für mich per Rad erledigen in Kombination mit Gepäckträgertaschen und/oder Fahrradanhänger.
Die wesentliche Randbedingung dafür: Die Infrastruktur ist an meinem Wohnort gegeben.
Ich muss nicht unbedingt erst eine halbe Stunde radeln um einen Laden zu erreichen um dann die selbe Strecke voll beladen und mit z.B. noch 1-2 Getränkekisten oben drauf wieder nach Hause zu strampeln. Da die Zeit der "Tante Emma"-Läden vorbei ist muss man nicht einmal so abgelegen wohnen um hier an die Akzeptanzgrenze zu kommen.
Es wäre in der Tat ein lohnendes Thema die Infrastruktur für den täglichen Bedarf in Dörfern wieder zu verbessern - für Politik, Profit orientierte Unternehmen und für die Menschen, die diese Infrastruktur dann auch mit leben füllen, damit diese Bestand hat.

Für mich ist klar: Solange ich ein Fahrrad habe und körperlich dazu in der Lage bin muss ich kein Auto nutzen für den überwiegenden Teil der Fahrstrecken.
Ich denke, dass das auch für einen großen Teil anderer Menschen zutreffen könnte.
Ich wünsche mir daher, dass es mehr und mehr einfach mal ausprobieren das Rad zu nutzen und sich dann für alltäglich Fahrstrecken vermehrt fürs Fahrrad entscheiden.

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Die Tage 20 und 21

Ecrit le 26.07.2020 de Ralph Kindermann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Tag 20: Warm war es heute - für mich zu warm, d.h. zusätzlich zum "verlängerten" Arbeitsweg kam heute nichts weiter dazu.
Tag 21: Angenehm warm und dennoch frisch; es lief morgens schon so gut, dass ich Lust hatte etwas weiter zu fahren. Der Heimweg wurde daher etwas länger und Abends gab es noch eine Runde am Neckar entlang zum Abschluss.
Hier ein Danke an Gabor Klung, Stadtradeln Star aus Kleve, der mich mit seinem km-Ergebnis dazu motiviert hat noch einige km zu radeln.

Lief wirklich gut dieses Jahr, hat mir Freude gemacht.

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So, was war jetzt die letzten drei Wochen anders als sonst?

Image Ecrit le 26.07.2020 de Ruth Dipper
Equipe: EmK FellbachCannstatt
Municipalité: Fellbach

Einmal gab es diesmal eine Nulltoleranz gegenüber dem Auto. Denn normalerweise können wir, wenn unsere normalen Optionen nicht so wirklich passen, auf Stadtmobil zurückgreifen, bei Freunden mitfahren oder ein Auto bei Freunden ausleihen.

In Zeiten von Corona gab es nicht so viele Anlässe, wo wir irgendwo in die Walachei hätten kommen müssen, wo man weder mit dem ÖPNV hin kommt noch wirklich mit dem Fahrrad. Aber plötzlich wirklich nicht zu dürfen war neu.

Die andere und interessantere Seite ist, dass wir ganz bewusst mehr Fahrrad gefahren sind und unseren Aktionsradius massiv erweitert haben. Vorher waren wir vor allem zu Fuß unterwegs, für längere Strecken nutzten wir die Bahn. Das Fahrrad kam schon hin und wieder aus dem Keller und das war auch immer schön, aber jetzt sind wir fast täglich damit unterwegs gewesen. Sehr oft zu für uns neuen Orten.

Auf Instagram gab es ja fast täglich Updates zu den vielen kindertauglichen Zielen, die wir in unserer Umgebung besucht haben. Die Strecken, die wir dabei gefahren sind, haben wir auch schon angefangen über komoot zu teilen. Der Unterschied zwischen Ruckelpiste oder direkt neben Autoabgasen fahren und einem wunderschönen Feldweg sind manchmal nur hundert Meter, aber wenn man es nicht weiß, weiß man es halt nicht und komoot optimiert teils seltsam. Auch bei von anderen Radfahrern empfohlenen Routen fragt man sich manchmal, was die sich wohl dabei gedacht haben mögen. In den nächsten Tagen und Wochen werden das sicher noch mehr werden, aber das dauert ein bisschen, denn teils muss man schon sehr genau hinschauen, dass wirklich die Strecke markiert ist, die wir empfehlen wollen und am besten die ganze Strecke nochmal fahren.

Mein persönliches Lowlight der letzten Wochen ist ganz klar der Kreisel hinten an der Bühlstraße/Bruckstraße in der Nähe der Zeppelinschule. Der Weg Richtung Norden ist da mit den Autos geführt, der Weg Richtung Süden mit den Fußgängern. Da bin ich in der ersten Woche im Kreisel überholt worden, in der zweiten Woche waren unter der Brücke von Norden kommend so viele Scherben, dass mit Anhänger wirklich keine Chance war, ihnen auszuweichen (Reifen haben es aber alle überlebt). Und was diese seltsame Abschrägung der Gehwegkante an dem Zebrastreifen soll weiß ich auch nicht. In der dritten Woche dann als ich Richtung Norden hinter meinem Mann gefahren bin (er hatte den Anhänger mit Kind), meinte irgendein Idiot, man könne da mit vielleicht ner Armlänge Abstand in der Einfahrt in den Kreisel überholen und (wer es nicht weiß, da hört der „Schutzstreifen“ einfach auf) meinem Mann den Weg abschneiden. Kurz: diesen Kreisel werde ich künftig nach Möglichkeit meiden. Blöd, wenn man von der Zeppelinschule zum Loop will, aber lebendig und ohne Platten ankommen ist schon nicht zu unterschätzen. Insgesamt ist Fahren innerorts oft unangenehm oder zumindest gewöhnungsbedürftig. Zwischen Straßenverkehr, parkenden Autos und Ausfahrten merkt man schon wirklich oft, dass man mit 20-30 km/h eigentlich zu langsam ist für den fließenden Verkehr und es viele Stellen gibt, wo plötzlich eine Gefahrenquelle auftaucht und man hat schlicht keine Knautschzone. Ein bisschen bin ich da schon im Zusammenhang mit der Begleitung von Kindern drauf eingegangen, aber erst gestern wieder wurde mir der Unterschied zwischen dem (wunderwunderwunderschönen) Remstalradweg und dann den Wegen im normalen Straßenverkehr neu bewusst. Radwege und Schutzstreifen hören auch gern plötzlich auf oder sind zugeparkt.
Mir ist auch immer noch nicht ganz klar, wie es zum Beispiel gedacht ist als Fahrrad von der Fahrradstraße Höhe Bahnhof auf die andere Seite zu dem Feldweg nach Schmiden und wieder zurück zu kommen. Da ist irgendwie nichts so richtig schön. Also, geht schon. Aber von der Fahrradstraße in der Eisenbahnstraße plötzlich wieder im normalen Straßenverkehr mitzufließen ist eine eher große Fallhöhe und wirkt einfach völlig undurchdacht (auch wenn das sicher kein triviales Problem ist). Vielleicht wird es auch schon besser, wenn die Baustelle dort weg ist.

Highlights gab es viele. Der Remstal-Radweg gehört sicherlich dazu, ansonsten verweise ich da auf Instagram. Auch wie oft ich mit Kopfweh aufs Fahrrad aufgestiegen bin und kurze Zeit später waren sie weggepustet. Wie ich mittlerweile den größten Teil auch längerer Strecken ohne Strom fahre und trotzdem schnell bin. Wie wir hier langsam das Radwegenetz kennengelernt haben und bei der Uhrzeit völlig unabhängig von anderen einfach losfahren konnten und wann wir ankommen rein an uns hängt. Ich war auch positiv überrascht, dass man mit dem Anhänger doch fast überall durchkommt. Die eine Stelle, an der wir vorher schon oft vorbei gefahren sind vor dem Spielplatz grob am Raiffeisenplatz und an so manchem Spielplatz die Zugangsschranken (Mozartstraße zum Beispiel) waren die einzigen, die wirklich nicht gingen. Bei einigen anderen ist es eng, aber machbar reicht ja aus.

Was nehmen wir als Familie mit? Einkaufen werden wir weiterhin im Normalfall zu Fuß, Homeoffice grade ist auch nichts zum groß Wege zurücklegen und viele unserer wöchentlichen Aktivitäten sind fußläufig ganz wunderbar zu erreichen, schließlich ist unser Leben darauf eingerichtet eben kein Auto zu haben. Aber für viele andere Dinge, wo wir bisher vielleicht erst gar nicht auf die Idee kamen oder uns über den VVS aufgeregt haben werden wir sicher öfter das Fahrrad hernehmen. Auch bei Bürobesuch ist das Fahrrad ähnlich schnell wie die Bahn und man hat seinen Sport schon gemacht.

Die Idee, Menschen bewusst für drei Wochen aufs Auto verzichten lassen, finde ich sehr gut und möchte das fürs nächste Jahr auch mal unserem Kommunalparlament ans Herz legen. Drei Wochen sind zwar nicht lang genug, um sich wirklich neue Gewohnheiten anzueignen, aber es ist lang genug, um zu lernen, dass das Auto nicht normal sein muss und dass es wirklich oft gute Lösungen ohne gibt. Bei vielen Strecken, wenn man den Parksuchverkehr und zählfließenden Verkehr mit einrechnet, ist das Fahrrad im Stuttgarter Raum auch nicht merklich langsamer als das Auto, teils sogar schneller. Man muss nur Strecken finden, bei denen man keine Sorge haben muss, als Kühlerfigur zu enden.

Insgesamt würde ich mir von Seiten der Politik mehr Mut wünschen. Dass zum Beispiel autofreie Viertel genau das werden: autofreie Viertel. Das ist nicht für jeden was, der Arbeitsplatz muss zum Beispiel ohne Auto erreichbar sein, man muss bereit sein, mindestens bei Glatteis auf die Bahn auszuweichen, eine gewisse Leidensfähigkeit und Kompromissbereitschaft gehört sicherlich auch teils dazu. Aber bei einem neu zu bauenden Viertel kann man meines Erachtens genug Leute finden, die sich gern an einem gut an den ÖPNV und das Radwegenetz angebundenen Ort bewusst ohne Auto ansiedeln.

Wie dem auch sei, wir als Familie haben die drei Wochen bewusst Fahrrad fahren auf jeden Fall genossen. Mal sehen, wie weit in den Herbst rein das Fahrrad unser Standardtransportmittel bleibt.

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Stadtradeln Kaufbeuren 2020 - (m)ein Résumé

Image Ecrit le 26.07.2020 de Christoph Gießing
Equipe: Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren & Freunde
Municipalité: Kaufbeuren

Kurz gesagt: Es war toll!

In den 21 Tagen Stadtradeln kamen bei mir insgesamt 789 km zusammen:
• 450 km zur Arbeit und zurück,
• 184 km durch Alltagsradeln, wie einkaufen und mit unseren Kindern zur Schule,
• 155 km durch eine Radtour ins Tannheimer Tal.
Damit kam ich deutschlandweit auf Platz 41 von 157 Stadtradeln-Stars. Damit bin ich zufrieden. Die Rahmenbedingungen für das durchgehende Radeln waren nicht so gut wie im letzten Jahr. Einige Male bin ich letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit in Dauerregen gekommen, aber so schlimm war das auch wieder nicht. Unsere Kinder und meine Frau waren natürlich auch kräftig beim Radeln. Ganz stark!

Unser Team Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren & Freunde kam im Gesamtranking auf Platz 26 und nach der Pro-Kopf-Kilometer-Sortierung mit 240 Kilometer je Teammitglied auf Platz 19. Im Team waren auch zwei unserer vier Kinder - unsere Tochter (6) erradelte 126 Kilometer (!) und unser Sohn (3!) kam auf 86,5 Kilometer, die er selbst (!) geradelt ist. Insgesamt haben 60 Teams mitgemacht und zusammen erreichten wir > 230.000 Kilometer!

Interessant war auch der Blick in meine Heimat Bad Wildungen. Dort fand das Stadtradeln in nahezu ähnlichem Zeitraum statt und man hat mit 246 aktiven Stadtradlern ganze 78.000 Kilometer erradelt. Damit landete man auf Platz 2 in hessischen Kommunen mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern:

"Bürgermeister Ralf Gutheil begrüßte die Radler und stellte fest, dass das überragende Engagement für das Radfahren ein klares Signal darstellt, in der gesamten Stadt die Radinfrastruktur weiter auszubauen. Dabei sind die Gegebenheiten für den Radtourist sowie den Alltagsradverkehr weiter zu optimieren. Dass die Stadt bereits agiert, zeigt sich an der in Diskussion befindlichen Studie zur Schaffung eines touristischen Radwegs zwischen Bergfreiheit, Hundsdorf, Reinhardshausen bzw. Reinhardshausen und Odershausen. Zudem wird momentan ein Nahmobilitätskonzept erstellt, welches den alltags Fuß- und Radverkehr untersucht und Handlungsfelder sowie konkrete Maßnahmen aufzeigen wird."
Quelle: https://t1p.de/dlzh

Ich kann nur sagen, es bleibt spannend für uns Radfahrer, nicht nur in Kaufbeuren sondern deutschlandweit - aber ich bin optimistisch:

Nicht ist so unaufhaltsam, wie eine Idee deren Zeit gekommen ist!

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Nochmal Danke :-)

Image Ecrit le 26.07.2020 de Matthias Herrmann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Vielen Dank für die tolle Unterstützung die ich von allen Seiten während meiner Stadtradel-Star-Zeit erfahren habe.
Besonders bei Ralph Kindermann, meinem (Star-)Kollegen und teilweise Radbuddy, seiner Frau und den beiden tollen Kindern die er trotz der langen Sattelzeiten während dieser Zeit nicht zu kurz kommen ließ.
Besonders in der letzte Woche hat er mich noch einmal zur Höchstleistung angetrieben hat und so konnten WIR diese unglaubliche Leistung von fast 4.000 km erradeln.
Danke Ralph.

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1,5 mal Mount Everest CO2-neutral???

Image Ecrit le 26.07.2020 de Matthias Herrmann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Wie schon letztes Jahr gefordert und dieses Jahr vehementer, finde ich, dass reine Kilometerwerte der deutschen Topographie nicht gerecht werden.
Zum Beispiel bin ich mit meinen 13.000 hm, dieses Jahr, etwa 1,5 mal CO2-neutral auf den der Mount Everest (8848 m) geradelt. Zusätzliche Höhenmeter habe ich durch 5 ÖPNV-Fahrten vermieden, die ich auch mit dem Fahrrad hätte durchführen können (kein Zeitgewinn durch ÖPNV).
Das Klima-Bündnis, dass hinter der Kampanie "Stadtradeln" steht, rechnet mit 147 g/km CO2-Einsparung (kann leicht nachvollzogen werden). Dieser Wert ließe sich einfach noch um eine Höhenmeterangabe mit entsprechendem Umrechnungsfaktor ergänzen. Da die Höhenmeter auch bei allen gängigen AufzeichnungsApps erfasst werden müsste nur noch die Eingabemaske bei Stadtradeln ergänzt werden, bzw. könnte bei der Aufzeichnung mit der StadtradelnApp dieser Wert auch ermittelt werden.
Damit ergäbe sich ein realistischerer Wert der CO2-Einsparung.

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mount_Everest

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Stadtradeln raus, Alltagsradeln rein :-)

Image Ecrit le 26.07.2020 de Matthias Herrmann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Wie schon geschrieben empfinde ich Stadtradeln eher als Ausnahme-, denn als Normalzustand. Dass ich dies selbst in der Hand bzw. auch forciert habe ist mir durchaus bewusst. So habe ich mich auch an einigen Tagen auf's Rad bzw. zu den langen Strecken zwingen müssen und insbesondere in der dritten Woche ist mir der "Schlenker" über Ludwigsburg mehr wie zum Hals rausgehangen (was hauptsächlich an der Strecke hin liegt).
Trotzdem habe ich besonders die Kombination aus Fahrrad mit ÖPNV sehr schätzen gelernt, da sich zum einen die Anbindung von Ludwigsburg (von etwas über 1 Sunde auf 35 min) deutlich verbessert und man nur in der Zeit von 6:00 bis 9:00 ein Kinderticket für das Fahrrad benötigt. Letzteres könnte zur Förderungs des Radverkehrs in der ganzen Republik abgeschafft werden (es lebe der Zentralismus ;-)).
Regen ist für mich immer noch ein Knackpunkt, aber beim zweiten Regen war ich schon deutlich entspannter was die Versorgung der Regensachen angeht. Mal sehen wie das in der dunklen Jahreszeit klappt.
Für Stadtradeln 2021 nehme ich mir vor abwechslungsreichere Strecken (den Neckar um Stuttgart kenne ich jetzt fast auswendig) und deutlich weniger Zeit auf dem Rad zu verbingen, auch wenn ich dadurch weniger für das Klima beitrage?!?

Meine Bilanz für 2020:

2.712,2 km unterstützungsfrei geradlt
135 h im Sattel
13.000 Höhenmeter trotz Optimierung
5 kg abgenommen
0 Platten

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Woche 3

Ecrit le 25.07.2020 de Miklas Rüger
Equipe: Markgraf-Georg-Friedrich- Gymnasium Kulmbach
Municipalité: Landkreis Kulmbach

Und so endet die letzte Woche der sehr erfolgreichen Stadtradeln Aktion in unserem Landkreis. Nach einigen Fahrten zur Schule um zum Beispiel das Jahreszeugnis abzuholen und einer abschließenden Gruppenfahrt heute um noch die letzen Kilometer für unsere Schule zu sammeln sind die drei Wochen auch für mich abgeschlossen. In diesen Wochen hat sich mein Fahrrad als treuer Begleiter herausgestellt, ohne jegliche Pannen. Gedanken an ein Auto sind mir dabei nie in den Sinn gekommen, vielmehr der Ehrgeiz und der Stolz; eine autofreie, oder zumindest autobefreitere Zukunft ist möglich und nötig. Um dieses Erlebnis auch Menschen näher zu bringen, die bisher dem Fahrrad eher ferngeblieben sind, konnte jeder in diesem Zeitraum auch über RADar Probleme melden und Anregungen für unsere kommendes Radwegekonzept geben. Dieses Konzept hilft hoffentlich das Fahrrad auch bei uns als Verkehrsmittel attraktiver zu machen.
Als Abschluss bleibt zu sagen, das diese Wochen für mich gezeigt haben das Veränderung möglich ist, im Großen wie im Kleinen; sie dienen hoffentlich einigen als Anregung, beim nächsten Griff zum Autoschlüssel zweimal zu überlegen, ob das nun wirklich notwendig ist.

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Abschluss

Image Ecrit le 25.07.2020 de Carsten Kahle
Equipe: Team Von-Düring-Kaserne
Municipalité: Rotenburg Wümme

Abschluss des diesjährigen Stadtradelns in Rotenburg
Als Captain des Teams Von-Düring-Kaserne möchte ich mich bei allen registrierten und radelnden Mitstreitern bedanken. Nicht nur das Rotenburg einen neuen Rekord an Teams zu vermerken hatte, auch mein Team hat dieses Jahr die bisher größte Anzahl an Teilnehmern erreicht. Auch das mein Team im oberen Feld der Teilnahmeteams gelandet ist, finde ich beachtlich. Zudem stellen wir dieses Jahr auch einen der Stadtradeln-Stars.
Zu meinem Bedauern musste ich leider auf viele Radtouren verzichten, da ich mich um meine Frau kümmern musste, die sich zu Beginn des Stadtradelns bei einer Tour (Gefahrenstelle Goethestraße), bei einem Fahrradunfall den Mittelfuß gebrochen hatte. Zu allem Übel durfte ich als Stadtradeln-Star nicht mit dem Auto fahren, so dass die Arztbesuche durch die Fahrbereitschaft von Freunden und Familie gesichert werden musste. Mir blieb da nur noch, einige Kilometer im Stadtgebiet zu absolvieren, da ich mich parallel ja auch um Haushalt und Garten kümmerte. Zum Glück habe ich Urlaub, so dass meine Priorität natürlich bei meiner Frau liegt.
Aber zurück zum eigentlichen Stadtradeln. Heute am 25. Juli endet die Aktion um 24.00 Uhr für Rotenburg. Anlässlich dieses Tages wurde ich heute nochmals ins Rathaus gebeten, da mir als Stadtradeln-Star mein Autoschlüssel wieder übergeben werden sollte. Bürgermeister Andreas Weber, Rotenburgs ADAC-Chef Manfred Petersen, Andrea Rieß und Anke Jacobs von der Stadtverwaltung waren ebenfalls anwesend. Andreas Weber trug die bis 12.00 Uhr geltenden Zahlen zum Stadtradeln vor, „Wir haben zurzeit 923 radelnde Teilnehmer, die bisher 202.000 km abgeleistet haben und somit über 30 t CO² eingespart haben, dass sind mehr als 15 Millionen Liter CO²!“. Zum Vergleich: Das Schwimmerbecken im Ronolulu fast ca. 2,25 Millionen Liter. D.h. mehr als sechseinhalb Schwimmerbecken wurden an CO² eingespart. Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn Eintragungen können noch bis Ende nächster Woche nachgereicht werden, so dass wir das letztjährige Ergebnis noch überbieten könnten.
Ein tolles Ergebnis und Anreiz für das nächste Stadtradeln 2021.

Mit sportlichen, freundlichen und erwartungsvollen Grüßen
Carsten Kahle
Team Von-Düring-Kaserne

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Die letzte Woche

Ecrit le 25.07.2020 de Andreas Buchmann
Equipe: Markgraf-Georg-Friedrich- Gymnasium Kulmbach
Municipalité: Landkreis Kulmbach

Jaja jetzt ist das STADTRADELN schon bei seinem letzten Tag hier beim ersten Mal in Kulmbach angekommen - von mir aus könnts gerne einfach so weitergehen.
Die vergangene Woche ist bei mir zwar etwas unglücklich gestartet, weil ich einen kleinen Sturz hatte und einen Tag aussetzen musste. Radfahren ist gefährlich? Blödsinn, Radeln selbst ist die beste Vorsorge für ein gesundes und fittes Leben! Unschön wird es, wenn der Fahrrad- und Autoverkehr unsauber verflochten werden. Wir brauchen einfach mehr Radwege und weniger Autos! Nach kurzer Pause also, konnte ich mich gleich wieder aufs Rad stürzen und die restliche Woche durchstarten :)
Ich bin wirklich froh, dass Kulmbach so gut mit dabei ist und freu mich schon riesig auf nächstes Jahr.
In einer Stunde circa brechen wir bei uns am MGF nochmal zu einer abschließenden gemeinsamen Tour auf, ich freu mich scho :)
Machts gut, man sieht sich!

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Schon vorbei

Ecrit le 24.07.2020 de Armin Bernhardt
Equipe: Klimaschützer
Municipalité: Waldkirch im Landkreis Emmendingen

Jetzt sind die drei Wochen Stadtradeln zu Ende. Schade eigentlich! Ich merke, dass ich das Auto nicht vermisse. Gut ist, dass das absolute Autoverbot vorbei ist und ich bei Notwendigkeit das Auto benutzen kann.
Aber im Alltag bin ich persönlich nicht darauf angewiesen. Das ist gut zu wissen!
Aus sportlichenm Ehrgeiz habe ich mir schon das Ziel gesetzt, so viel wie möglich Rad zu fahren. Und immerhin habe ich mein Ziel von 1000 km erreicht!
Ich würde mir wünschen, dass sich der Druck auf die Politik erhöht, sich für eine Fahrrad freundlichere Infrastruktur einzusetzen. Da gibt es noch viel zu tun.
Jedenfalls freue ich mich schon auf das Stadtradeln 2021!

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Plattfuß? In Afrika vielleicht, aber bitte nicht an meinem Rad

Image Ecrit le 24.07.2020 de Matthias Herrmann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Als Cineast bin ich um diesen Vergleich nicht herumgekommen, aber mal ehrlich, wer hat schon gerne einen Platten? Wahrscheinlich niemand, trotzdem sind hier im Blog auch einige Einträge diesbezüglich zu lesen.
An meinem Alltagsrad habe ich das Problem vor über fünf Jahren mit einem #Werbung Schwalbe Marathon Plus Tour gelöst, dessen Geschwister es hier auch zu gewinnen gibt. Seit dem hatte ich nur einen spontanen Luftverlust und der war durch eine gebrochene Felge entstanden. Auch Glassscherben verlieren ihren Schrecken.
Die Pannensicherheit gibt es natürlich nicht gewichtsneutral, aber darauf sollte es bei einem Alltagsrad nicht ankommen.

Bildquelle: https://www.schwalbe.com/unplattbar/de #Werbung

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Das ist wie Rad fahren

Image Ecrit le 24.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Municipalité: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

... das verlernt man nicht, schreibt Bürgermeister Hollemann im Grußwort zum Stadtradeln. Das ist so und glücklich kann sich schätzen, wer es früh gelernt hat, denn Kindern fällt es wesentlich leichter, Rad fahren, Schwimmen oder ähnliches zu lernen.

Besonders beeindruckend finde ich aber Leute, die sich erst im Erwachsenenalter des Themas annehmen, aus welchen Gründen auch immer sie als Kinder das nicht konnten oder durften.

Jana zum Beispiel hat erst vor drei Jahren das Rad fahren gelernt - und hat unser Team beim diesjährigen Stadtradeln verstärkt und ihre Kilometer fürs Team erstrampelt. Chapeau - denn das eigentliche Ziel des Stadtradelns bestimmt sich für mich vor allem daran, wieviel Leute im Alltag mit dem Rad unterwegs sind. Wenn sie dabei auch noch Autokilometer ersetzen, umso besser.

Und wenn sie vorher noch gar nicht Rad gefahren sind sie die wirklichen Stadtradel Stars!

Die drei Wochen sind um und bedanken möchte ich mich auch bei meinem Team, das erst sehr kurzfristig zusammengestellt wurde. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele Kilometer zusammen bekommen (fast 5000!). Danke euch und bis nächstes Jahr.

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23.07.2020 - Ein würdiger Abschluss

Image Ecrit le 24.07.2020 de Brigitte Groß
Equipe: Grüne Mömbris
Municipalité: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

Der letzte STADTRADELN-Tag ist da, und der hat's in sich!
Mein Vorsatz vom gestrigen Abend wird in die Tat umgesetzt: Ich fahre alle 18 Mömbriser Ortsteile an einem Tag an.
Fast fühle ich mich wie bei Wetten, dass...? Mir fehlt nur der prominente Wettpate, und der Wetterfolg hängt nicht von Geschick oder Glück, sondern meiner Motivation ab.
Um 09:36 Uhr starte ich die Tour mit einem müden Piet im Cockpit. Meine ursprünglich angedachte Route passe ich unterwegs an (als ich beispielsweise auf dem Weg nach Daxberg in Johannesberg strande), so dass am Ende folgende Reihenfolge zustande kommt:

  • Brücken
  • Hemsbach
  • Molkenberg
  • Angelsberg
  • Gunzenbach
  • Hohl
  • Rothengrund
  • Reichenbach
  • (Johannesberg)
  • (Breunsberg)
  • Daxberg
  • Schimborn
  • Königshofen
  • Mömbris
  • Heimbach
  • Rappach
  • Strötzbach
  • Mensengesäß
  • Niedersteinbach
  • Um 13:03 Uhr komme ich nach 39 Kilometern wieder zu Hause an.
  • Dörnsteinbach
  • hebe ich mir für Piets Siesta auf. Knapp 10 km.
    Das Schönste kommt erst noch:
    Ein entspanntes, gemütliches Ründchen von 16 km (inkl. Anfahrt) mit gleichgesinnten STADTRADELN-Teilnehmer*innen (un' e Schnäpsje in de Gunsemich) bildet den krönenden Abschluss dieser drei nicht ganz alltäglichen Wochen.
    Danke an alle, die dabeiwaren!
    Wir sehen uns wieder...

    Fazit:
    Nach dem Radeln ist vor dem Radeln!


    Pflanze des Tages:
    Der Rainfarn (tanacetum vulgare) mit seinen tief goldgelben Knöpfchen

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    == Schöne Abschlussrunde ==

    Image Ecrit le 23.07.2020 de Peter Föhrenbach
    Equipe: Sexauer Radler /-innen
    Municipalité: Landkreis Emmendingen

    Tatsächlich, die 3 Wochen sind um.
    Schade? Nein, denn nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel.
    In dem Sinne freu ich mich weiterhin vielen Radlern zu begegnen.

    Anbei Bilder meiner persönlichen Abschlussrunde

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