STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


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Baustellen

Ecrit le 16.07.2019 de Hannah Meixner
Equipe: Fit durchs Jahr
Municipalité: Reutlingen

Heute war ich wie jeden Dienstag auf dem Markt. Dort gibt es ja im Moment viele Baustellen. Leider ist es für Radfahrer sehr unangenehm bis gefährlich, an diesen Stellen zu fahren. Bei den Umleitungen, Fahrbahnverengungen und -verlegungen wird immer darauf geachtet, dass Autofahrern möglichst wenig Unannehmlichkeiten entstehen. Die Radfahr- und Fußgängerwege werden dann darum herum angepasst je nachdem ob und wie sie dann noch reinpassen. Das führt dazu, dass an Kreuzungen eine Fußgängerampel einfach abgedeckt wird – da muss man dann auf drei Ampeln warten, bis man die Straße überquert hat. Sehr unschön finde ich die Radwege, die mit Barken von der Straße abgetrennt werden, da die standardmäßig zu schmal für einen Fahrradanhänger sind. Da hoppel ich dann normalerweise von Barke zu Barke über die Standfüße. Heute hat zusätzlich noch ein Baustellenfahrzeug so nah am Eingang zu dieser Gasse geparkt, dass ich mich mutig auf die verengte Autospur gewagt habe – und prompt angehupt wurde. Tja, was erlaube ich mir auch…
Mein Wunsch wäre es, dass bei der Planung von neuen Straßen, Kreuzungen, Wegen, temporären Baustellen (…) die Radfahrer und Fußgänger zuerst bedacht werden, und erst wenn da alles sicher und bequem ist kann man sehen was für die Autofahrer gemacht werden soll. Das wäre sicherer für alle, Eltern könnten ihre Kinder mit gutem Gefühl mit dem Rad in die Schule schicken und Radfahrer würden sich auch mehr wertgeschätzt fühlen.

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Heidelsheim-Bruchsal

Image Ecrit le 16.07.2019 de Alexandra Nohl
Equipe: Gemeinderat
Municipalité: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Mit dem Rad nach Bruchsal ist schon schön, der Radweg ist gut ausgebaut, wenn auch etwas schmal, Radfahrer untereinander sind aber freundlich und nehmen Rücksicht, so meine Erfahrung.
Heute bin ich extra fürs Stadtradeln der Ausschilderung gefolgt, was ich sonst nicht mache, ist mir zu umständlich, ich kenn ja den Weg.
Nach dem Radweg überquere ich also die Bergstraße um links in den Radweg am Saalbach abzubiegen: Spaziergänger/ Hunde/ Hundeleine. Warum muss ich dabei eigentlich den Spielplatz überqueren? Kinder/ Sand/ Spielsachen/ Kinderwagen/ Eltern, dann geht es in die Wiesenstraße weiter, vorbei an parkenden Autos, links über die Brücke an der gerade Bauarbeiten stattfinden, die für Radfahrer nicht vorher angekündigt sind, ein Weg ist nicht auf den ersten Blick erkenntlich, entsprechend stehen Baumaschinen im Weg. Weiter auf der anderen Seite der Saalbach, hier wieder Spaziergänger/ Hunde/ Bauarbeiter, heute fand wohl der Baumschnitt statt, dem Grüngut kann man ausweichen. Unter der Hans-Thoma-Straße hindurch auf den schmalen Bereich und über eine links- rechts Kombination auf dem Weg zur Seilersbahn, auch hier Fußgänger usw…das ist die vierte Straße die ich queren muss, wäre ich ein Auto hätte ich durchgehend bis zur Ampel fahren können. Auf dem Weg zur Fußgängerzone muss ich über zwei Ampeln, als Autofahrer hätte ich nur eine zu queren und in der Fußgängerzone noch mehr Fußgänger, Hunde, Hundeleinen, Kinder, Kinderwagen, diesmal Autos und Transporter. Am Zielort habe ich festgestellt, dass ich mein Fahrradschloss vergessen habe und musste mein Fahrrad ins Haus tragen, dort konnte ich es auch stehen lassen um meine Erledigungen zu tätigen. Auf dem Rückweg hatte ich einen sehr langsamen Radfahrer vor mir, den ich nicht überholen konnte. (An dieser Stelle verzichte ich auf die komplette Beschreibung des Rückweges)..um von der Bergstraße auf den Radweg zu kommen ist man auch auf die Weitsicht anderer angewiesen, ich muss auf die Gegenfahrbahn fahren um auf den minimalen Schutzstreifen zu fahren.

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Tag 16 - Endspurt oder durchstarten

Ecrit le 16.07.2019 de Christoph Traub
Equipe: Stadtverwaltung Filderstadt
Municipalité: Filderstadt

Fünf Tage vor Ende des diesjährigen STADTRADELN-Zeitraumes stellt sich die Frage nach einem möglichen Endspurt.
Ein Endspurt allerdings würde unterstellen, dass das Radar-Engagement ein Ende nimmt.
Durchstarten muss vielmehr die Devise sein. Also, den STADTRADELN-Schwung über die Zeit des STADTRADELN retten.
Auf geht's.

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18. Tag: Vom Fahrradstau raus aufs Land

Image Ecrit le 16.07.2019 de David Grothe
Equipe: Grüne Radl-Gang
Municipalité: Taufkirchen im Landkreis München

In München entwickeln sich zunehmend Staus auf den engen Radwegen. Es wird Zeit: Mehr Platz fürs Rad! Auf der Strecke München - Taufkirchen werde ich dann von Umlaufsperren ausgebremst: Auch in den umliegenden Gemeinden fehlt es noch an vernünftiger Radverkehrspolitik. Doch dort, wo ich freie Fahrt habe, spüre ich die Freiheit, die einem das Radfahren gibt: Mit den eigenen Kräften fortbewegen, wohin ich will und wann ich will.

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Eine Herausforderung, die großen Spaß gemacht hat

Image Ecrit le 16.07.2019 de Matthias Blomeier
Equipe: Flotte Protestanten
Municipalité: Bielefeld

Drei Wochen als Stadtradeln-Star auf jegliche Autofahrt bewusst zu verzichten, war ein großartiger Test für mich und hat zu einem enormen Lerneffekt geführt. Drei Wochen bewusst auf den PKW zu verzichten ist manchmal nicht ganz einfach, aber durchaus möglich. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich dabei machen durfte. Mein Fazit: Ich werde auch in Zukunft immer öfter das Fahrrad in meinem beruflichen und privaten Alltag dem Auto vorziehen.

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Die erste Woche Motorradfrei

Ecrit le 16.07.2019 de Winfried Abicht
Equipe: Offenes Team - Mühlacker
Municipalité: Mühlacker im Landkreis Enzkreis

Ich gebe zu, bei dem durchwachsenen Wetter in der letzten Woche hat mich der Schwung aufs Rad hin- und wieder ein wenig Überwindung gekostet. Und als mein Motorrad dann noch aus der Werkstatt zurückkam, hat es mir echt in den Fingern gejuckt, aber Deal ist Deal. So habe ich mittlerweile auch schon über 200 Km in den ersten 7 Tagen zurückgelegt.

Vom Regen verschont geblieben bin ich ebenfalls nicht. Mehrmals habe ich ordentliche Duschen abbekommen. Einen Tag habe ich es geschafft, auf einer Strecke gleich zweimal komplett nass zu werden, dem Fahrtwind sei Dank, jedoch trotzdem trocken Zuhause anzukommen. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 25 Km/h bergabwärts wird man ordentlich trocken geföhnt.

Ich bin mit meinem Pedelec doppelt so schnell unterwegs wie mit einem normalen Fahrrad, was die Anforderungen an die Radwege verändert. Wald-/Feldwege sind nur bedingt für Pedelecs geeignet und machen die Fahrt recht abenteuerlich. Zudem weist das Radwegenetzt ziemlich viele Lücken auf, wichtige Streckenabschnitte fehlen, häufig führen Wege über ungemähte Wiesen und holprige Schotterwege. Hier scheint die Radinfrastruktur noch nicht ausreichend vorbereitet zu sein. Häufig ist es mir jetzt auch schon passiert, dass ich an der überregionalen Beschilderung zu schnell vorbei geschossen bin und keine Chance hatte, diese frühzeitig wahrzunehmen. Sie sind einfach zu klein und zum Teil sogar verdreht.

Ein Erlebnis, in den mich ein Notfall ereilte, wurde mir wieder mal bewusst, dass das Fahrrad als Ergänzung und nicht als einziges Fortbewegungsmittel angesehen werden sollte. Strecken bis 20 Km sind problemlos zu bewältigen, vor allem mit elektrischen Antrieb- es gibt aber auch einfach Ausnahmefälle, in denen das Auto notwendig wird und auch der ÖPNV keine Alternative darstellt. Daher sollte man sich auch nicht für die eine Lösung entscheiden müssen, sondern für die jeweils Passende.

Ich freue mich, dass sich so viele Teams beim STADTRADELN angemeldet haben und wünsche allen Stadtradlern eine erfolgreiche zweite Woche.

Winfried Abicht

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Mein Erfahrungen als Stadtradeln ⭐️ 2019?

Ecrit le 15.07.2019 de Monika Keck
Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
Municipalité: Landkreis Fürstenfeldbruck

"Was waren Ihre Erfahrungen als Stadtradeln ⭐️ drei Wochen ohne Auto zu leben?" Das bin ich heute bei der Stadtradeln Abschlussveranstaltung in Gröbenzell gefragt worden. 21 Tage lang fuhr ich als Einsatzleitung vom ambulanten Hospizdienst durch den Landkreis Fürstenfeldbruck, besuchte unsere Patient*innen und die Zugehörigen nur mit dem Fahrrad. Ziel war es, den #Klimaschutz zu unterstützen, die #Hospizarbeit der Öffentlichkeit näher zu bringen und Spenden für unseren #Hospizdienst zu sammeln.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Herrn Bürgermeister Martin Schäfer (und seine Frau), der mir heute 300.- Euro in bar als Spende für unseren Hospizdienst überreichte! Lieben Dank auch an die Organisatorinnen vom Stadtradeln: Frau Aneta Höffler und Frau Margit Schaller!

Die Hospizarbeit und auch das dreiwöchige Radeln - beide haben mich gelehrt, sehr präsent und wertschätzend den Moment zu leben. Jede Radltour war geradelte, gelebte, dankbare Lebensfreude - manchmal sogar mit Blick auf die Berge!

Und jetzt? Radle ich weiter und bin gerne beim Stadtradeln 2020 wieder mit dabei! Es war eine große Bereicherung für mich!

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Saus und Schmaus

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Equipe: Gemeinderat
Municipalité: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Am 3. September wird mein Lieblingsbäcker mein Lieblingscafé eröffnen "Servus Anni", bei der Melkkiwwelreiter- Bronze am Heidelsheimer Marktplatz- ich freu mich!!!
Am Wochenende gab es den ersten Einblick. Ideal für eine Rast nicht nur bei einer Radtour :-)

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Bewuchs

Image Ecrit le 15.07.2019 de Alexandra Nohl
Equipe: Gemeinderat
Municipalité: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Schön, dass es noch Hecken und natürlichen Bewuchs gibt und nicht nur Schottervorgärten, deshalb will ich mich auch nicht beschweren, nur wenn die Zweige in den Weg wachsen, man als Radler um die Kurve muss, dabei in der Mitte des Weges fährt, kann es sein, dass es zu Kollisionen kommt. Deshalb klingel ich immer, bei uneinsehbaren Kurven. Wie auch auf dem Radweg Heidelsheim- Bruchsal, der eh sehr schmal ist.
Manchmal hängen aber nicht nur Zweige sondern ganze Autos in den Weg hinein...

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Tag 15 - ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

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Equipe: Stadtverwaltung Filderstadt
Municipalité: Filderstadt

Wenn sich die Rückfahrt vom Termin mit der Feierabendradtour verb(ü)indet.
Schorndorf ist schön, aber zum Fahrradpendeln echt weit. Deshalb: mit der S-Bahn hin, mit dem Fahrrad (E-Bike) zurück.
Damit ist für Tag 15 alles gesagt/geschrieben.

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17. Tag: Noch schnell einkaufen

Ecrit le 15.07.2019 de David Grothe
Equipe: Grüne Radl-Gang
Municipalité: Taufkirchen im Landkreis München

Für kurze schnelle Einkäufe ist mein Fahrrad das erste Mittel der Wahl. Hierbei habe ich meine schon in die Jahre gekommene Fahrradtasche sehr schätzen gelernt. Entweder als Stauraumerweiterung oder als Rucksackersatz, damit der Rücken frei und luftig bleibt. Heute musste nur ein kleiner Einkauf verstaut werden, doch die Tasche hat schon ein vielfaches davon getragen. Ein unverzichtbares Utensil für jeden Alltagsradler.

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Woche 2

Ecrit le 15.07.2019 de Thomas Vielhaber
Equipe: Stadt Arnsberg
Municipalité: Arnsberg

Eine besondere Herausforderung stellt mein Außentermin in Gelsenkirchen dar, zu dem meine Kollegen gemeinschaftlich im Auto anreisen, während ich die Bahn nehme. Tatsächlich bin ich kaum länger unterwegs (ich muss allerdings früher los) und rechtzeitig da. Der Rückweg dauert etwas länger, so dass ich die Wartezeit in Dortmund als Mittagspause nutze. Super, dass der Bahnhof und das Rathaus so nahe beieinander liegen, meinen 14 Uhr-Termin erreiche ich problemlos. Auch diese Woche gab es keinen Regen, sodass das Radfahren in der Stadt sehr gut war.

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Woche 1

Ecrit le 15.07.2019 de Thomas Vielhaber
Equipe: Stadt Arnsberg
Municipalité: Arnsberg

Die Woche beginnt ganz normal. Wie üblich nutze ich das Rad auf dem Weg zur Arbeit und zurück. An Tag 2 allerdings finden zwei Sitzungen nicht im Rathaus statt, sondern im Bürgerzentrum im Stadtteil Arnsberg. Bei großer Hitze (gefühlte 40 Grad!) nutze ich den alten Radweg zwischen Neheim und Niedereimer parallel zur Autobahn, der wenigstens etwas Schatten bietet. Die Abkürzung über den Schreppenberg kann ich nur deshalb nehmen, weil das Pedelec die größten Schweißausbrüche verhindert. 12 km in 29 Minuten sind ganz passabel. Am Ende der Woche, in der ich insg. 284 km geradelt bin (davon einige "sportlich" am Wochenende), habe ich das Auto nicht vermisst.

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Woche 2 - Alltagsradel-Freuden ;-)

Image Ecrit le 15.07.2019 de Babette Schulz
Equipe: Grünes Radel-Team
Municipalité: Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe

Zunächst freut mich riesig, dass unser Stadtradeln-Team immer noch weiter wächst. Und der Radkilometer-Pegel steigt fröhlich weiter... Letzteres galt diese Woche auch für den Regen. Einige Male hat es mich doch ziemlich nass erwischt. Aber dank Regen-Ausstattung war das zum Glück kein wirkliches Problem. Pegelstände, Hochwasserschutz und Auenlandschaft standen auch im Mittelpunkt einer sehr interessanten Radtour des BUND Rheinstetten diesen Sonntag durch den geplanten Polderraum. Die 27 Kilometer lange Tour führte die knapp 20 Mitradelnden an viele Stellen, die durch das Integrierte Rheinprogramm beeinflusst werden und zeigte auch beeindruckend auf, welche Chancen mit dem Vorhaben verbunden sind. Was mir noch auffiel: Sie werden immer mehr - die E-Bikes... und erweitern ganz offensichtlich Radel-Radien. Einige der Mitradelnden der Sonntagstour waren aus Waldbronn angeradelt und hatten nach dem Ausklang am Rheinkiosk nochmals ca. 15 Radkilometer vor sich. "Dank E-Unterstützung geht das." erklärte mir einer der Radler zum Abschied.

Wann bekommt Rheinstetten endlich sein im Gemeinderat längst beschlossenes Lastenrad? Für die eine oder andere Einkaufstour hätte ich es schon gut brauchen können. Wenn das sich noch länger zieht, müssen wir uns doch noch einen Anhänger zulegen... ;-)

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mein ganz normales Alltagsradeln...

Image Ecrit le 14.07.2019 de Tadeusz Rzedkowski
Equipe: Alltagsradeln
Municipalité: Fellbach

...hat am Donnerstag Abwechslung bekommen. Ein Arbeitskollege von mir ließ sich überreden, zusammen mit mir den Radschnellweg nach Böblingen auszuprobieren. Mal sehen ob er dabei bleibt...
Dank Begleitung habe ich endlich auch ein Foto von mir auf der Trasse (hier: Steg über der Autobahn auf der Rohrer Höhe, höchster Punkt Stuttgarts). Unter mir die Blechlawine, vor mir die Strecke durch den Wald.

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Zweiter Blogeintrag

Image Ecrit le 14.07.2019 de Jürgen Knopp
Equipe: Freie Wähler für Neubiberg und Unterbiberg
Municipalité: Neubiberg im Landkreis München

Fischbachau ohne Auto
Zur Schwaigeralm um eine Geburtstagswanderungs-Einkehr zu organisieren. Das wäre normalerweise eine Autofahrt gewesen.

Aber es ging auch anders udn sollte sich lohnen

  • mit Fahrrad in der S-Bahn nach Aying (Langschläfer wissen sich zu helfen)
  • von dort auf ruhigen, malerischen und genussreichen Wegen mit dem Fahrrad über Valley, Mangfall-Wasserweg, Leizzach-Tal
  • Essen und guter Blick in der Schwaigeralm
  • zurück über Josefstal und Schliersee (natürlich mit obligatem Baden auf dessen Westseite)
  • den Wasserweg diesmal weitgehend bergab zurück über Valley nach Aying

  • Es wurde ein sehr schöner Tag - und brachte ein paar km für Stadtradeln.
    Das warme Wasser des Schliersees erhöht den Wunsch anch Wiederholung.

    Bei mehr Zeit ginge es natürlich auch Neubiberg-Aying und zurück durch gute Waldwege.

    Übrigens: all das ist nicht nur auf guten (z.B. Landesvermessungsamt) Karten zu finden sondern auch Handy-Karten im Fahrrad-Modus navigierbar (z.B. Alpvereinsapp aber auch andere). Und das auch im offline-Modus.

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    Auf geht's in die letzte Woche

    Ecrit le 14.07.2019 de Hannah Meixner
    Equipe: Fit durchs Jahr
    Municipalité: Reutlingen

    Die letzte Woche des Stadtradelns in Reutlingen beginnt schon – und es sind bereits ordentlich Kilometer zusammengekommen. Vier mal sind wir schon um den Äquator rum. Die dritte Woche sollten wir aber alle noch mal lossausen, damit wir die erste Woche vielleicht noch mal toppen können!
    In den letzten Tagen konnte man im Regenradar immer gut erkennen, wann man seine Fahrradfahrt nach vorne oder hinten verschieben sollte. Am Freitag war ich deswegen 15 Minuten zu früh beim Sport. Was sich aber gelohnt hat – dem dicken roten Fleck der da über mich hinweggezogen ist als ich grade da war wollte ich nicht im Freien begegnen. Wenn man etwas flexibel ist kann ich nur empfehlen, bei so wechselhaftem Wetter rechtzeitig mal zu prüfen wann denn da wo der nächste Schauer runterkommt.
    Aber ab morgen wird es ja wieder trocken und super Radfahrwetter, als auf den Sattel und los geht es. Wenn es warm genug wird werde ich diese Woche auch wieder die Kinder einpacken und ins Freibad sausen.
    In den letzten Tagen habe ich viele schöne Begegnungen mit Autofahrern gehabt. Ich habe das Gefühl, nach den letzten Wochen mit schönem Wetter und mehr Radfahrern sind wir wieder mehr im Bewusstsein der Autofahrer gelandet. Am Freitag beispielsweise ist ein Autofahrer hinter mir hergefahren bis die Straße wieder unbeparkt war, obwohl ich bergauf (Hopfengartenstraße aus dem Ort hoch) mit Sicherheit nicht mehr als 5 km/h drauf hatte. Leider hat mir die Puste gefehlt, mich zu bedanken. Mit beiden Kindern hinten drin kann ich mich an diese Strecke trotz zweimal täglich fahren irgendwie nicht gewöhnen.
    Noch eine Bitte an die gestressten Pedelec-Fahrer: Nehmt doch bitte Rücksicht auf unmotorisierte Radler wie mich, in dem Fall noch mit Anhänger. Warum müsst ihr immer klingeln wie verrückt wenn ihr noch weit entfernt seid? Klar, ich bin bergauf nicht so schnell, aber wo soll ich den hinspringen um euch durchzulassen? Ihr habt einen Motor, seid etwas gelassener dann macht das Radeln auch allen mehr Spaß.

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    Gescheitert

    Image Ecrit le 14.07.2019 de Alexandra Nohl
    Equipe: Gemeinderat
    Municipalité: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

    Gerne wäre ich heute morgen nach Untergrombach geradelt, leider hat es geschüttet, wie wenn einer die Dusche laufen ließ. Als es nicht besser wurde, war ich leider nicht mehr in der Lage einen Bus zu nehmen.
    Gerne wäre ich nämlich mit dem Bus gefahren, um einen Termin um 10h wahrzunehmen. Laut dem Fahrplan wäre ich 1 Std. 14 unterwegs gewesen und dennoch zu spät gekommen. Natürlich hätte ich auch um 9.11h mit der Bahn fahren können, dann wäre ich nur 45 Min. unterwegs gewesen (plus 10Min. zum Bhf und 15Min. zum Zielort). Also auch zu spät. So habe ich mich fahren lassen und habe somit das Stadtradeln nicht einhalten können...Für den Heimweg hätte ich eine Stunde warten müssen, denn um 13h hätte fahren wollen und wurde dann auch heimgefahren. Sind das jetzt widrige Umstände? Wie hätte ich mich sonst fortbewegen können? Als Dorfbewohner ist man da schon aufgeschmissen...

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    16. Tag: Run 4 Trees

    Image Ecrit le 14.07.2019 de David Grothe
    Equipe: Grüne Radl-Gang
    Municipalité: Taufkirchen im Landkreis München

    Heute lag der Schwerpunkt nicht auf den zwei Rädern. Beim Run4Trees in Unterhaching habe ich mich nur mit ca. 10 km/h auf meinen Füßen fortbewegt. Wir sind in Unterhaching als Grünes Team erfolgreich für den guten Zweck gelaufen. Der Erlös geht zu gleichen Teilen an Plant for the Planet und an die Jugendarbeit des Sportvereins. Das Fahrrad war natürlich auf dem Hin- und Rückweg, sowie morgens beim Semmelkauf im Einsatz.

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    Tag 14 - Kreisra(d)t

    Image Ecrit le 14.07.2019 de Christoph Traub
    Equipe: Stadtverwaltung Filderstadt
    Municipalité: Filderstadt

    als Kreisrat ist man ab und an auch im Landkreis unterwegs - in STADTRADEL-Tagen natürlich mit dem Fahrrad. Ohne E-Bike bringt das Kondition und müde Beine. Spaß macht's trotzdem.

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    Herausforderung

    Ecrit le 14.07.2019 de Bettina Friedrichs
    Equipe: Ebersberg bewegen
    Municipalité: Ebersberg im Landkreis Ebersberg

    Am Samstag hatte ich dann das erste Mal die Situation, wo ich es fast verflucht hätte, mich als Radlstar gemeldet zu haben. Ich hatte einen Termin in Kirchheim und musste dazu auch noch meinen elektrischen Bass (ein Stück größer als eine E-Gitarre) mitschleppen. Normalerweise wäre ich diese Strecke mit dem Auto gefahren, aber das durfte ich dieses Mal ja nicht. Und dann hat es am Samstag auch noch immer wieder geregnet! Also: über die nicht ganz wasserdichte Hülle habe ich eine Mülltüte gezogen und mir das ganze auf den Rücken geschnallt. Dann mit dem Faltrad zur S-Bahn (zum Glück nur Nieselregen) und mit 2x umsteigen nach Heimstetten. Von dort dann bei trockenem Wetter weiter nach Kirchheim. Ich sollte mir eine andere Navigationssoftware aussuchen, denn ich habe mich noch verfahren und so etliche Kilometer zusätzlich zurück gelegt. Aber macht nichts, kommt zu meiner Teamwertung dazu. Falls es vor Ort richtig stark geregnet hätte, hätte ich den Bass mit dem Auto abholen lassen und wäre trotzdem selber geradelt, aber das war zum Glück nicht nötig. Auf dem Rückweg regnete es wieder, aber ich habe meinen Bass dort gelassen und bin durch etliche große Pfützen hindurch zur S-Bahn-Station gefahren. Da das Wetter dann aber doch wieder besser wurde, habe ich meine Bahnfahrt in Kirchseeon beendet und dann den Rest nach Ebersberg mit dem Faltrad zurückgelegt.

    Die Kombination S-Bahn und Faltrad finde ich genial. Da das Rad 20-Zoll-Räder hat, muss dafür nichts bezahlt werden. Gleichzeitig ist es so leicht, dass man es auch mal schnell eine Treppe rauf oder runter getragen hat und nicht lange einem Aufzug suchen muss. Und trotzdem fährt es sich noch angenehm.

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    Lastenrad

    Image Ecrit le 14.07.2019 de Bettina Friedrichs
    Equipe: Ebersberg bewegen
    Municipalité: Ebersberg im Landkreis Ebersberg

    Für das Schulfest haben wir uns gerade ein Lastenfahrrad ausgeliehen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit fährt es sich sehr gut und auch die 5-Gang-Schaltung (ohne Motor!) reicht für die ebeneren Strecken innerhalb der Stadt vollkommen aus.
    Wie voll man es beladen kann, wurde dann auch noch gleich getestet. Da mochte ich es dann aber nicht mehr fahren, das hat mein Mann übernommen und er ist auch heile damit Zuhause angekommen.

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    Tag 13 - Fahrradspezialisten

    Image Ecrit le 14.07.2019 de Christoph Traub
    Equipe: Stadtverwaltung Filderstadt
    Municipalité: Filderstadt

    Tag 13 war zur Selbsterfahrung nur ein untergeordneter bzw. fast schon normaler Fahrradsamstag.

    Passend zu STADTRADELN hat just an diesem Tag aber einer unserer Radsportvereine, konkret der RV Edelweiss Bonlanden, den Deutschlandpokal im Radball (U23) ausgerichtet. Eine einzigartig spannende Sportart, die leider zu wenig Anerkennung und Aufmerksamkeit genießt.

    Was man mit und auf dem Fahrrad alles machen kann - genial!

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    Schulfest zum Thema "Mobilität"

    Ecrit le 14.07.2019 de Bettina Friedrichs
    Equipe: Ebersberg bewegen
    Municipalité: Ebersberg im Landkreis Ebersberg

    Freitag fand an der Grund- und Mittelschule das Schulfest zum Thema „Mobilität“ statt. Ich habe am Stand des ADFC geholfen, an dem in einem Verkehrsquiz die Regeln für Radfahrer abgefragt wurden. Da haben bei einigen Fragen auch die Lehrkräfte noch etwas dazu gelernt. Z.B., dass man auf einer Fahrradstraße nebeneinander fahren darf und für alle die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt. Schade, dass wir in Ebersberg noch keine Fahrradstraßen haben.
    Die Schülerinnen und Schüler durften verschiedene Fahrradtypen ausprobieren und merkten, dass man manchmal das Fahrradfahren neu lernen muss: Auf dem dreirädrigen Liegerad (was ich zur Zeit fahre) war das Fahren nicht schwierig, denn schließlich kann man damit auch nicht umfallen. Mit dem Lastenrad wurde es schon schwieriger, weil die Lenkung durch das vorne liegende Rad sehr ungewohnt ist, aber nach einigen Metern hat man das auch meist raus. Aber mit dem zweirädrigen Liegerad haben es die wenigsten in der kurzen Zeit hinbekommen. Da war es dann doch bequemer, mal in einem Velomobil probezusitzen und die Hupe zu betätigen.
    Wer nicht mehr fahren mochte, konnte noch den Schulhof mit selbstgemachten Schablonen und Sprühkreide verschönern oder an den vielen anderen Ständen in der Schule vorbei schauen.
    Ich hoffe, dass alle gemerkt haben: Fahrradfahren macht Spaß!

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    Die 3. Woche - CO2 neutral zum CO2 Speicher

    Image Ecrit le 14.07.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Alltagsradler
    Municipalité: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Neben verschieden Einkaufstouren, immer mit dem Ziel - Plastik frei kaufen - und den Fahrten zur Arbeit, hab ich diese Woche einen richtigen Ausflug gemacht.

    Eine Tour ins Fußbergmoos (Foto, re.) steht schon viele Jahre auf meiner To-Do-Liste. Und wie es der Zufall wollte, stand am Freitag eine Führung auf dem Programm des LBV (Landesbund für Vogelschutz, Bayern). Also hab ich mich aufs Radel geschwungen und bin knapp 10 km zum Treffpunkt Moosalm bei Gernlinden gefahren.
    Die Führung dauerte 2 1/2 Stunden und führte uns auch ins östlich ans Fußbergmoos anschließende Palsweiser Moos (Landkreis Dachau), das von Bund Naturschutz, Bayern betreut wird. Mit ca. 7,4 km2 bilden beide Teile einen der größten noch zusammenhängenden Niedermoorkomplexe in der Region (Infoblatt NaturVielfaltBayern - Das Fußbergmoos). Aber gleichzeitig sind sie lediglich der kleine Überrest des einst 200 km2 großen Maisacher Moos.

    Zu den spannenden Informationen zur Tier und Pflanzenwelt des Moores (Fotos 1-3 unten, einige Impressionen der vielfältigen Biotope im Gebiet) und Infos über die Arbeit der beiden Naturschutz Organisationen, kam auch Allgemeines zum Thema Moor/Moos und Umweltschutz zur Sprache. Durch den Schutz der noch vorhanden Moorgebiete und durch Renaturierung von Flächen, trägt die Arbeit beider Organisationen erheblich zum Klimaschutz bei. Denn fallen Moore trocken, z.B. durch Entwässerungsmaßnahmen, um Flächen für die Landwirtschaft zu nutzen, fängt die Zersetzung der organischen Substanz an, wodurch das dort gebundenen Kohlendioxid in die Atmosphäre entweicht. Rund 5 % der jährlichen CO2 Emissionen Deutschlands stammen aus trockenen Moorböden. Damit nehmen wir den traurigen Spitzenplatz in der EU ein.

    Für mehr Informationen: https://fuerstenfeldbruck.lbv.de/ und http://www.palsweiser-moos.de/
    Am 19. Juli 2019, um 18 Uhr besteht noch einmal die Chance an einer Führung durch das Gebiet teilzunehmen (es gibt nur zwei Führungen pro Jahr), diesmal ist der Startpunkt das Bürgerhaus Palsweis, Sankt-Urban-Str. 28, 85232 Bergkirchen.

    Das war's für 2019! Mit der Rückgabe der Autoschlüssel an diejenigen Stadtradel-Stars, die einen solchen haben (Foto 4 unten), endeten die drei Wochen. Jeder Star hat die Herausforderung gemeistert. Mein Radel hat ohne Probleme durchgehalten und darf sich nun ein wenig erholen (Foto 5 unten). Denn ich werde wieder einige kurze Strecken zu Fuß gehen.

    Jetzt bleibt mir nur noch, mich zu bedanken: bei der Stadtradel-Koordinatorin Frau Konec-Fackler, (Umweltamt, Puchheim), die mich als Star für die Gemeinde nominiert hat und bei meinem Mann, Johannes Schneider, für sein geduldiges Korrekturlesen meiner Blog-Texte und seine Unterstützung im Alltag, wenn ich auf Entdeckungstour war.

    (Fotos: B. Schneider)

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    Radverkehr trägt zur Verkehrswende bei!

    Image Ecrit le 13.07.2019 de Dr. Jürgen Maguhn
    Equipe: B90/DIE GRÜNEN
    Municipalité: Freising im Landkreis Freising

    Viele Menschen, insbesondere Politiker und Autobosse, behaupten, dass wir mit der Umstellung unserer individuellen Mobilität auf Elektroautos die Verkehrswende schaffen - das ist mit Sicherheit eine glatte Lüge. Das illustriert sehr eindrücklich das nebenstehende Bild (Quelle: www.vsf.de, Foto: stock.adobe.com).
    Der motorisierte Individualverkehr (der MIV) muss verlagert werden auf Fußverkehr, Fahrrad und ÖPNV. Nur dann gelingt die dringend erforderliche Verkehrswende. Die Stadtradler machen das vor!

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    Mit dem Rad mobil – Eindrücke der ersten 2 Wochen

    Image Ecrit le 13.07.2019 de Reinhard Kolke
    Equipe: Grüner Gockel
    Municipalité: Landsberg am Lech im Landkreis Landsberg am Lech

    Schön ist es: Zwei Wochen Stadtradeln und um viel neue Eindrücke reicher, geht es in die letzte Stadtradel-Woche. Bisher hieß es, Entspannung auf dem Rad, meist jenseits der staugeplagten Straßen. Kein Stress im Stau, Reisen nach München mit der Bahn, lesen, entspannen, Podcast hören. Die Abstellplätze für Radler sind vorhanden, häufig schon voll und sicher noch verbesserungswürdig.

    Schlimm war es: Natürlich fiel auf einem Heimweg aus München prompt die Bahn von Kaufering nach Landsberg aus- keine Fahrgastinformation! Die Zukunft gehört dem Fachkräftemangel. Die erzwungene Wanderung an der alten B17 – nach Mitternacht - im Gegenlicht des blendenden Verkehrs, vorbei an Ammoniak geschwängerter Luft reichlich gedüngter Felder und über Baustellen wünsche ich keinem von uns. – Da kommen dann schon mal die Gedanken, warum wohl Fahrräder am Bahnhof gestohlen werden, ob ein millionenteurer selbstfahrender Shuttlezug zwischen Kaufering und Landsberg die Lösung der Zukunft wäre und ob eine Fahrradmietstation (Bike-Sharing) in Kaufering und Landsberg nicht die Lösung wäre.

    Gelernt habe ich: Fahrradfahren hält fit, bringt viele Glücksmomente, noch mehr freundliche Begegnungen und entspannt. Bahnfahrten starte ich jetzt bevorzugt ab Kaufering, das ich auf 6 km mit dem Fahrrad anreise. Daher brauchen wir moderne Abstellanlagen und den neuen Radweg zwischen Landsberg und Kaufering. Das Geld ist für Attraktivitätssteigerung und Verkehrssicherheit gut angelegt.

    Was kommt noch? – Nächste Woche erspare ich mir den Flug nach Genf und werde an einer internationalen Sitzung per Videokonferenz teilnehmen. Ich bin gespannt.

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    Wurm drin

    Image Ecrit le 13.07.2019 de Alexandra Nohl
    Equipe: Gemeinderat
    Municipalité: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

    Wie man auf Bild eins sehen kann, habe ich auf einen Bus gewartet, der um 16.59h angekündigt war, ich war ungefähr ab 16.54h an der Bushaltestelle, da ich es schon öfter erlebt hatte, dass die Busse viel zu früh kamen und ich nur noch hinterherschauen konnte. Ein Junge wartete mit mir, er fährt jeden Freitag mit dem Bus, meinte er. Um 17.20h kam dann ein Bus, der stand nicht in meiner App, dass ich in Untergrombach den Anschlusszug nicht mehr bekommen habe ist selbstredend. Laut der DB App wäre der nächste Zug erst nach Bruchsal um dann nach Karlsruhe zu fahren. Optimistisch wie ich bin, habe ich mich auf der Westseite hingestellt und siehe da, es kam eine Bahn, die nicht in der App vermerkt war (Bild 2,3,4). Natürlich kam ich zu spät zu der Veranstaltung auf der ich eigentlich schon vor Veranstaltungsbeginn sein wollte.
    Dass ich auf dem Heimweg, den Zug über Bretten nehmen musste, wenn ich irgendwann daheim sein wollte, hat mich wieder 2.- mehr gekostet. Das kann eigentlich nicht sein. Wenn ich von Helmsheim nach Karlsruhe fahre, sollte es doch egal sein, über welche Strecke ich fahre...

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    Schulweghelfen

    Image Ecrit le 13.07.2019 de Antje Wagner
    Equipe: Team Skibazar
    Municipalité: Grünwald im Landkreis München

    Seit elf Jahren bin ich im Einsatz als Schulweghelferin. Ich freue mich sehr darüber, dass jedes Jahr mehr Kinder wieder zu Fuß zur Schule gehen oder mit dem Rad fahren.
    Aktuell stehe ich am neu mit Schulweghelfern ausgestatteten Übergang an der Emil-Geis Straße. Bei Dienstbeginn um 7.30 Uhr ist alles noch relativ ruhig. Es queren zwar viele Autos die Kreuzung aber es läuft noch nach den allgemein gültigen Verkehrsregeln ab.
    Nur kurze Zeit später explodiert die Zahl der motorisierten Verkehrsteilnehmer und man hat den Eindruck man steht an einer Kreuzung an der das Recht des Stärkeren gilt. Ich bin immer wieder froh darüber, dass es doch so viele einsichtige Autofahrer gibt, die auf die Fehler der anderen achten oder nicht unbedingt auf ihr Vorfahrtsrecht bestehen.
    Ich bin froh, dass ich dort stehe und den Grundschulkindern in dieser teilweise unübersichtlichen Situation sicher über die Straße helfen kann.
    Die Kreuzung ist nicht sicher, da muss ganz dringend ein Verkehrsplaner ran und sichere Möglichkeiten aufzeigen! Für Radfahrer ist es lebensgefährlich. Da zu wenig Platz dort ist, sollte dringend die Suche nach einer Alternativen Route für die Radfaher in Angriff genommen werden!

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    Der Radler ist das Lebewesen, das sich am effektivsten bewegt

    Image Ecrit le 13.07.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Alltagsradler
    Municipalité: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Samstag ist mein Hauptarbeitstag. Ich bin Trainerin im Fitnessstudio des FC Puchheim e.V. (Foto re.). Heute ist mir ein Satz meines Sohnes wieder eingefallen:

    "ein radelnder Mensch bewegt sich energieeffizienter als ein fliegender Kondor".

    Dass mein Puls beim Gehen höher ist als beim Radeln und ich somit zu Fuß mehr Kalorien umsetze, bescheinigt mir meine fitbit seit Langem. Das hatte mich anfangs erstaunt, aber ich hatte es bislang nicht weiter hinterfragt. Aber ein Radler soll (relativ pro Kilogramm Körpergewicht auf den Kilometer gerechnet) weniger Energie verbrauchen als dieser elegante Flieger? Kann das sein? Wo steht das?

    Es steht im Scientific American vol. 228, no. 3 (March 1973) in einem Artikel von S.S. Wilson mit dem schlichten Titel "Bicycle Technology":

    “When one compares the energy consumed in moving a certain distance as a function of body weight for a variety of animals and machines, one finds that an unaided walking man does fairly well (consuming about .75 calorie per gram per kilometer), but he is not as efficient as a horse, a salmon or a jet transport. With the aid of a bicycle, however, the man’s energy consumption for a given distance is reduced to about a fifth (roughly .15 calorie per gram per kilometer). Therefore, apart from increasing his unaided speed by a factor of three or four, the cyclist improves his efficiency rating to No. 1 among moving creatures and machines.” (82)

    Der Vergleich mit dem Kondor stammt wohl von Apple-Gründer Steve Jobs (http://www.bikeboom.info/efficiency/), der in einigen seiner Reden Wilsons abstraktes “among moving creatures” durch einen der beeindruckendsten Flieger im Tierreich ersetzte.

    Und nun für alle zum Nachrechnen:
    Ein Radler benötigt auf ebener Strecke pro Kilo Körpergewicht 0,15 kcal/km.

    Beispiel:
    Bei einem Gewicht von 78 kg ergibt das 11,7 kcal/km (78kg x 0,15 kcal)

    Dienstag um 20 Uhr 22 bin zum Milchtanken nach Puchheim-Ort gefahren und habe noch eine kleine Runde gedreht, eine relativ ebene Strecke. Mal schauen was die Rechnung ergibt:
    11,7 kcal/km x 6 km = 70,2 kcal
    ... und was sagt die fitbit? - 82 kcal! (12 kcal fürs Tanken? Um über die Brücke zu kommen? - Gut möglich.)

    Wirklich? Verbrennt Radeln kaum Kalorien?

    Richtig! Alltagsradeln ohne viel Gegenwind ist sehr effektiv. Man bekommt gut Luft und nutzt im Wesentlichen die Fettsäuren aus den Fettdepots des Körpers. Diese sind auch bei einem sehr schlanken Menschen so ausreichend vorhanden, dass er sehr lange eine moderate Geschwindigkeit fahren kann. Ein Gang, der 80-90 Umdrehungen/min. erlaubt, schont dazu noch Knie und Gelenke.
    Wer mehr will, muss tatsächlich die Komfortzone verlassen und seinen Puls im Blick haben. Ab ca. 75% der maximalen Herzfrequenz (Faustformel für Radfahrer: 200 minus Lebensalter) wird die Grundlagenausdauer trainiert und verbessert; und auch der Kalorienverbrauch wird gesteigert, da erst mit höherer Belastungsintensität die körpereigenen Kohlehydratspeicher in Muskulatur und Leber merklich geleert werden.

    Man kann als Radler also Beides haben: Will man lediglich von A nach B kommen, ist man mit dem Rad effizienter unterwegs als zu Fuß. Möchte man hingegen die eigenen Fitness verbessern, dann muss man ordentlich ins Pedal treten. Für einen selber und für die Umwelt ist fraglos beides immer ein Gewinn.

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    Fazit - nach dem Stadtradeln ist vor dem Weiterradeln

    Image Ecrit le 12.07.2019 de Udo Schiemann
    Equipe: Team Verwaltung
    Municipalité: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Ein letztes Mal in dieser Woche habe ich meine Fahrt nach München angetreten, um meine Frau abzuholen. Auch ohne Stadtradeln-Star zu sein, wollte sie meiner Herausforderung nicht nachstehen und hat auch ein Auto 21 Tage nicht von innen gesehen.

    Wir freuen uns besonders darüber, das Fahrradfahren als ein gemeinsames Hobby für uns gefunden zu haben. Oftmals begegnen uns einzelne Radfahrer, dann schauen wir uns immer an und freuen uns, nicht alleine fahren zu müssen. So haben wir auch dieses Jahr wieder eine Tour über die Alpen geplant und sind auf dem Nachhauseweg am DB-Ticketschalter in Pasing vorbeigefahren, um uns beraten zu lassen, wie wir am besten von Mailand mit dem Zug zurückkommen.

    Nachdem wir unsere Räder in der Parkgarage abstellten, fühlten wir uns fast wie in Amsterdam. Lediglich die abgeparkten, herrenlosen, verbeulten Räder unterschieden sich, weil nicht ständig - anders als in Amsterdam - ein Auge auf die Parkgarage geworfen wird.

    Eine sehr nette Mitarbeiterin der DB hat uns dann die Tickets für unseren Sommerurlaub verkauft. (manche mögen jetzt die Stirn runzeln und sich fragen, was daran Urlaub ist :-) - für uns ist es ein Genuss, staufrei die Alpenpanoramen zu bewundern und mit Begeisterung von den Italienern empfangen zu werden).

    Mein Fazit:
    1. Wir Deutschen sind zu sehr auf unser Auto fixiert, was sich leider auch im Fahrstil widerspiegelt. In den Niederlanden sind auch sehr viele Verkehrsteilnehmer (Autofahrer, Fußgänger, Motorroller und Radfahrer) unterwegs, aber Agressivität ist nicht vorhanden. Die Radfahrer werden in der Infrastruktur geachtet und berücksichtigt, in dem u.a. die Fahrbahnen baulich getrennt sind.

    2. Vieles geht auch ohne Auto.
    Bedingung: etwas Organisationstalent
    Pendlerverkehr: benötigt nicht unbedingt mehr Zeit
    Vorteil: freier Kopf, besseres Wohlbefinden, mehr Fitness

    GERADE KURZE WEGE ÖFTER MIT DEM FAHRRAD ZURÜCKLEGEN - ES FÄNGT IM KOPF AN - WIR MÜSSEN ES NUR WOLLEN!

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    Tag 12 - Gewittertag

    Ecrit le 12.07.2019 de Christoph Traub
    Equipe: Stadtverwaltung Filderstadt
    Municipalité: Filderstadt

    hätte ich nur nichts zum Regentag gestern geschrieben. Heute kam´s noch schlimmer. Gleich zwei Gewitterregen haben heute meinen Fahrweg gekreuzt. Aber wenn man mal richtig drin ist, der Helm nass, die Handschuhe durchfeuchtet, macht selbst das Spaß.
    Und man kommt auf ganz neue Formeln.
    Erfolg ist, wenn das Regenwasser nicht vom Regenkombi in die Schuhe läuft!

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